GNBF Out of season Dopingtests

Liebe Natural Bodybuilding-Freunde,

 

jedes GNBF-Mitglied muss jederzeit damit rechnen, sich einem „Out-of-Season“-Urintest zu unterziehen. Zur Gewährleistung der Durchführbarkeit eines Urintests außerhalb des Wettkampfes hat jedes GNBF-Mitglied sicherzustellen, dass dem GNBF-Sekretariat eine aktuelle Adresse sowie eine gültige Telefonnummer und/oder eine gültige E-Mail-Adresse via E-Mail vorliegt. Adressänderungen sowie Wechsel der Telefonnummer oder Wechsel der E-Mail-Adresse sind an die E-Mail: berend@gnbf.de oder per Fax an die Nummer: 040-43253337 mitzuteilen.

 

Das Institut GQS (www.gqs-antidoping.de) ist durch die GNBF damit beauftragt, die Abnahme, die Versiegelung und den Versand der Blut-, Urin- und Haarproben sowohl im Zusammenhang mit der 11. GNBF Deutschen Meisterschaft am 25.10.2014 als auch für die Out-of-Season-Tests der GNBF in 2014 zu übernehmen. Die Analyse der Proben wird im Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie (www.idas-kreischa.de) durchgeführt. Ab April 2014 hat GQS mit der Durchführung der ersten Tests begonnen. Weitere Out-of-Season-Tests werden folgen - ganz im Sinne des gesunden, dopingfreien Bodybuildings.


Mit sportlich-fairen Grüßen,

Berend Breitenstein
GNBF e. V.-Gründer

 

 

OUT OF SEASON TESTS

Mit Stand vom 15.10.2017 haben 11 GNBF e.V.-Athleten ihre Zustimmung zur Veröffentlichung ihres negativen Testergebnisses nicht gegeben. Diese Athleten werden daher an dieser Stelle nicht namentlich nicht genannt (XXX).

Name                            Testdatum              Ergebnis           
Nicolas Rojas 14.04.2014 negativ
Christian Kellenberger 28.04.2014 negativ
Patrick Teutsch 31.08.2014 negativ
XXX 24.08.2014 negativ
XXX 25.08.2014 negativ
Mirko Jurkovic 18.01.2015 negativ
XXX 18.01.2015 negativ
XXX 11.02.2015 negativ
XXX 05.03.2015 negativ
XXX 05.03.2015 negativ
Birthe Mack 12.03.2015 negativ
Anastasios Fallias 20.06.2015 negativ
XXX 06.07.2015 negativ
Fabian Buchert 07.07.2015 negativ
Dr. Michèl Gleich 06.08.2015 negativ
Meeko Mikolaschek 10.08.2015 negativ
Pascal Haag 16.09.2015 negativ
Thomas Holzer 01.10.2015 negativ
XXX 21.01.2016 negativ
XXX 20.02.2016 negativ
Fabian Sievers 25.03.2016 POSITIV
Vitali Lukarewski 27.03.2016 negativ
Alexander Brack 13.04.2016 negativ
Daniel Gildner 05.05.2016 negativ
Romano Rengel 05.05.2016 negativ
Florian Lang 22.06.2016 negativ
Ronnie Mahmo 27.07.2016

negativ

Pascal Chutsidis  05.09.2016 

negativ

Pascal Fritsch 27.11.2016

VERWEIGERT

Christian Winterhagen 06.12.2016

negativ

Christina Braun 27.12.2016 negativ
Johannes Kunz 06.02.2017 negativ
Jan Bannwitz 19.03.2017 negativ
Yordan Rangelov 23.03.2017 negativ
Marco Knetsch 17.04.2017 negativ
Davood Malayeri 11.05.2017

VERWEIGERT

Arthur Bill 19.07.2017

negativ

XXX 25.09.2017 negativ
Hagen Franke 25.09.2017 negativ
     
     


 

Info vom 26.08.2015:

Im Zusammenhang mit den durch die GNBF e.V. durchgeführten Out-of-Season-Dopingtests ergab die Auswertung einer Probe durch das WADA-akkreditierte Labor des Instituts für Dopinganalytik und Sportbiochemie Dresden in Kreischa folgendes Ergebnis:

 

"In der Probe XXXX (Nummer liegt mir vor) wurde ein auffälliges Steroidprofil gemäß WADA TD2014EAAS festgestellt (s. ADAMS)".

 

Diese Aussage alleine genügt noch nicht, um definitiv sagen zu können, ob der Athlet verbotene Substanzen eingenommen hat oder nicht. Um diesen Verdacht auszuräumen, hatte sich die GNBF e.V. daher dazu entschieden, eine kostspielige IRMS-Analyse (einige hundert Euro) der entsprechenden Probe in Auftrag zu geben.

 

Nachfolgend hierzu erklärende Worte des Anti-Doping-Beirats der GNBF e.V., Herrn Prof. Dr. Dr. Martin Hörning:
"Die Kohlenstoffisotopen-Massenspektrometrie (IRMS = isotope ratio mass spectrometry) ermöglicht den eindeutigen Nachweis eines Dopings mit endogenen Steroidhormonen wie Testosteron, Dihydrotestosteron und Dehydroepiandrosteron. Dabei wird das Verhältnis der Kohlenstoffisotope 13C und 12C von Testosteron und/oder seiner Metaboliten in einer Urinprobe ermittelt. Wenn ein im Rahmen einer Dopingprobe gemessener Steroidwert zu hoch ist, hilft die Messung, natürlich hohe Spiegel von dopingbedingt hohen Spiegeln zu unterscheiden. Denn das 13C/12C-Verhältnis von körpereigenem Testosteron unterscheidet sich vom 13C/12C-Verhältnis des in medizinischen Präparaten enthalten Testosterons. So lässt sich die Herkunft des gemessenen Testosterons (vom Körper produziert bzw. von außen zugeführt) ermitteln".

 

Heute rief mich das Institut an und teilte mir mit, dass die entsprechende Probe negativ auf die Zufuhr von exogenem Testosterons ausgewertet wurde und der Athlet daher vom Verdacht des Dopings befreit ist. Aus rechtlichen Gründen darf ich keinen Namen nennen, der entsprechende Athlet hat sich dagegen ausgesprochen und hat auch auf das Schreiben eines Erfahrungsberichtes seines bei ihm durchgeführten Out-of-Season Dopingtests verzichtet.

 

Mit sportlichen Grüßen,

Berend Breitenstein

 

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Info vom 06.10.2015:

Bisher gibt es (für mich persönlich nicht nachvollziehbar) vier Athleten (drei  männliche und eine weibliche Athletin, die sich gegen das Schreiben eines Erfahrungsberichtes ihres Out-of-Season-Tests ausgesprochen haben und auch nicht namentlich genannt werden möchten. Das Testergebnis aller bisher getestenen Athleten ist negativ. Die anwaltliche Auskunft auf Nachfrage des Präsidiums der GNBF e.V. zu dieser Thematik lautet: "...auch wenn es objektiv schwierig zu verstehen ist, sollten Sie zumindest bei negativen Probe-Ergebnissen gegen den Willen des Athleten keine Texte oder Daten veröffentlichen. Dies wäre rechtlich problematisch und man muss es wohl auch persönlich respektieren".

 

Die GNBF e. V. befolgt den ihr gegebenen anwaltlichen Rat, aber:

Athleten, deren Tests positiv auf den Gebrauch von Dopingmitteln ausfallen werden selbstverständlich genannt. Diese Info wird in Übereinstimmung mit dem GNBF e. V.-Anti-Doping-Regelwerk dann entsprechend auf verschiedenen Kanälen verbreitet, inklusive des Internets.

 

Mit sportlichen Grüßen,

Berend Breitenstein

 

Positiver Out-Of-Season-Test

 

Der Out-Of-Season Test von Fabian Sievers hat die Anwesenheit von körperfremden Testosteron ergeben. Somit ist sein Out-of-Season-Test positiv ausgefallen. In Übereinstimmung mit den Anti-Doping-Regeln der GNBF e.V. wird er mit sofortiger Wirkung aus der GNBF e.V. ausgeschlossen und ist für die kommenden 7 Jahren nicht berechtigt, an Wettkämpfen der GNBF e.V. teilzunehmen.

 

Berend Breitenstein

- GNBF e.V.-Gründer -

 

Prof. Dr. Dr. Martin Hörning

- GNBF e.V. Ant-Doping-Beirat -

 

Martin W. Ohlerich

- GNBF e.V.-Gerneralsekretär -

 

STIMMEN GETESTETER ATHLETEN:

 

Christina Braun zu ihrem Out-of-Season-Dopingtest:
Doping-Kontrolle vom 27.12.2016
"Am 27.12. um 20:20 hat es bei mir geklingelt. An der Tür stand Frau Reith und hat mir erklärt, dass ich für einen Out-of-Season-Dopingtest ausgewählt wurde.Da ich noch keinen Dopingtest hatte wusste ich auch nicht genau was auf mich zukam.Frau Reith hat mir dann aber alles genauestens erklärt und ist auf jede Frage eingegangen.
Als die Formalitäten erledigt waren ging es auch schon zur "Probenentnahme". Um 21:00 Uhr war die Probe ordnungsgemäß in den beiden Behältern verschlossen und Frau Reith verabschiedete sich.Ich bin froh getestet worden zu sein auch wenn ich im ersten Moment total überrumpelt worden bin, doch genau so sollte es ja auch sein :-)."

 

Christian Winterhagen zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:
Doping-Kontrolle vom 01.12.2016

"Am Donnerstag den 01.12.2016 wurde ich zu der Abgabe einer Out-Off-Season Doping Probe gebeten. Der von der GNBF beauftragte Kontrolleur traf mich in meinem zweiten Zuhause, dem Pure Fitness Studio in Hennef an. Ich war wirklich überrascht als der mir bekannte Kontrolleur, welchen ich in Siegen bei der DM2016 schon kennenlernen durfte gegenüberstand. Die Abgabe sowie die Versiegelung der Probe ging wie in Siegen höchst professionell von statten. Nach ca. 1 ½ Stunden war die Probe ordnungsgemäß verschlossen und alle Daten von meiner Person aufgenommen. Ich bin sehr erfreut getestet worden zu sein, da es mir zeigt das die GNBF eine wirklich klare Linie in Sachen Doping fährt. Jeder der sich dazu entschließt im Rahmen der GNBF zu starten, sollte immer damit rechnen getestet zu werden. Diese Out-Off-Season Tests sorgen meiner Meinung nach für einen fairen Wettkampf. Von daher Daumen hoch für die Out-Off-Season Tests".

 

Vitali Lukarewski zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

Doping-Kontrolle vom 27.03.2016

"Am 26.03.2016 erhielt ich von Herrn Breitenstein eine E-Mail, dass ich mich schnellstmöglich bei einer angegebenen Nummer melden soll. Herr Jablonski der mich am anderem Ende herzlich begrüßte, verkündete dann auch die direkte die Mitteilung/Aufforderung mich noch am selben Tag in Dortmund einzufinden und mich einem Doping-Test zu unterziehen.

 Da ich mich jedoch noch auf der Rückreise aus dem Skiurlaub befand war mir dies nicht möglich. Wir verabredeten den 27.03.2016 In Dortmund ca. 150 km von mir Zuhause entfernt. Herr Jablonski versicherte mir, dass er Am 24/25.03.2016 bei mir vor der Tür stand, jedoch niemand ihn empfangen hat. Er versicherte mir  auch das er versucht hatte mich telefonisch zu erreichen, da ich aber seit kurzem eine neue Handynummer habe und diese der Gnbf noch nicht mitteilen konnte, war dies auch nicht möglich.

 Am Sonntag Morgen machte ich mich dann mit einem Freund auf dem Weg nach Dortmund. Um 8:30 waren wir dann angekommen. Herr Jablonski war direkt zu erreichen und führte uns zum Testraum. Wir setzten uns und betrieben ein wenig Small-Talk. Nach der Aufnahme meiner Daten und dem Aufschreiben der eingenommen Supplemente und Medikamente ging es auch schon los. Ich musste mich bis auf die Schuhe ausziehen und wurde von da an mit einem scharfen Blick genau beobachtet. Wir gingen an einen Tisch wo ich mir einen Becher aussuchen durfte und dann auch gleich kontrollieren sollte ob dieser irgendwelche Mängel aufweist. Im Bad sollte ich mir noch vor dem urinieren die Hände waschen damit ich auch nicht irgendwelche Rückstände haben könnte. Danach musste, ich dem Herrn Jablonski zugewandt, in den Becher urinieren so das er auch absolut sicher gehen konnte das es wirklich mein Urin war und man ihn nicht verfälschen konnte. Vom Bad ging es dann wieder in den Nebenraum wo die Aufbewahrungsflaschen mit Prüfnummer standen. Ich durfte mir eine X beliebe aussuchen und diese dann auch auf Verschluss prüfen, was ich auch sehr gut fand den so hat man als Athlet auch eine Sicherheit, das alles mit rechten Dingen zugeht. Meine Probe wurde bis zum umfüllen in die Sicherheitsbehälter von niemand anderem als mir berührt. Wir verglichen noch alle Nummern und prüften alles nochmal auf Verschluss und Haltbarkeit bevor wir uns wieder setzten. Wir besprachen noch ein, zwei Sachen bevor wir uns wieder von einander verabschiedeten und jeder seiner Wege ging.

Was ich unbedingt Positiv erwähnen möchte, ist die Hartnäckigkeit und Genauigkeit von Herrn Jablonski und die Kommunikation zwischen der GNBF und den Prüfern. Es wurde sofort ein Ausweichtermin gefunden seitens Prüfer was ich nur als sehr engagiert werten kann.

Negativ jedoch ist der Umstand das man von jemandem an einem verlängerten Osterwochenende, erwartet zu Hause zu sein, denn schließlich hat man auch mal das Recht auf Urlaub oder Ferien und vor allem auf Ruhe an Feiertagen. Desweiter fand ich es auch nicht besonders Berauschend 300km Spritgeld aus meiner eigenen Tasche zu bezahlen schließlich ist unser Sport auch so schon teuer genug. Dennoch war es im Großen und Ganzen eine tolle Erfahrung, die ich jetzt erst mal als erledigt betrachten kann".

 

Michael Uffelmann zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

"Als ich am Samstagnachmittag, den 20.02.2016, von der Physiotherapie nach Hause kam, war ich mehr als überrascht, als ich nicht nur meine Familie, sondern auch im Auftrage der GNBF zwei Dopingkontrollenbeauftragte in meinem Wohnzimmer vorfand, Herr Jablonski und Frau Reith. Etwas aufgeregt wollte ich erst einmal meine Jacke ablegen und war sichtlich erstaunt, als mir Herr Jablonski folgte. Er erklärte mir, dass dies notwendig für Qualitätssicherung der Kontrolle sei und die Gefahr von vorgeplanten Täuschungsversuchen minimieren soll, andernfalls hätte es keinen Zweck unangekündigte Dopingkontrollen zu machen, wenn man den Leuten später die Möglichkeit gibt unbeobachtet etwaige präparierte Proben vorzubereiten. Nachdem ich meine Jacke abgelegt habe und Herr Jablonski penibel darauf achtete, wie ich mich verhalte, wurde mir klar, dass die Kontrolleure sicherlich auch meine Reaktion und Mimik beobachten und ob ich in ihrer Gegenwart Angst oder gar Panik bekomme. Ich war zwar nervös angesichts dieser neuen Erfahrung, aber auch erfreut, dass ich offiziellen Besuch von Dopingkontrolleuren bekam, die auch schon etliche Hochleistungssportler kontrolliert haben, sowohl national als auch international. Es war diese Wertschätzung und der Respekt untereinander, der bei diesem Besuch deutlich in der Luft lag, der mich sehr erfreut hat und der mir half langsam meine Nervösität abzulegen. Auf Rat von Frau Reith setzten wir uns zuerst an den Tisch und die beiden unterrichteten mich über den Ablauf der Kontrolle. Ich füllte die notwendigen Fragebögen aus und war bereit für die Abgabe der Urinprobe. Erwähnenswert wäre an dieser Stelle, dass ich nicht nur Angaben zur meiner Person machen musste, sondern dass ich auch alle Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente aufzählen musste, die ich in den letzten sieben Tagen zu mir genommen. Sie fragten mich, ob ich mir auch hundertprozentig sicher bin, dass in den von mir aufgelisteten Mitteln auch wirklich keine verboteten Substanzen verarbeitet sind. Ich muss zugeben, dass ich mir da nicht ganz sicher war. Zwar überprüft man natürlich seine Nahrungsergänzungsmittel auf fragwürdige Stoffe, aber man selbst hat natürlich Angst, dass man ein Mittel erwischt, dass nicht all seine Zutaten offenbart. Frau Reith und Herr Jablonski wiesen mich darauf hin, dass es schon Fälle gab, wo Sportler nicht wussten, dass ihre Nahrungsergänzungsmittel Doping enthielten, das heißt, dass diesen Sportlern gar nicht bewusst war, dass sie gedopt waren. Aus diesem Grund verwiesen mich die beiden auf die "WADA-Liste", eine Liste, die verrät welche Mittel verboten sind und welche nicht. Beispielsweise war mir gar nicht bewusst, dass "Aspirin plus C" zwar eingenommen werden darf, wohingegen "Aspirin Complex" wiederum verboten ist. Ich kann nur jedem Sportler raten, der das hier liest, sich diese Liste mal anzuschauen und sie zu beherzigen, um sich böse Überraschungen zu ersparen. Nach diesem hilfreichen Rat, ging ich mit Herrn Jablonski ins Bad um die Urinprobe abzugeben. Auf dem Weg dahin bekam mich ein Unwollsein, schließlich wurde mir erst jetzt bewusst, dass ich beim Befüllen des Urinbecher beobachtet werden muss. Im Badezimmer musste ich mich erst einmal komplett ausziehen und wurde inspiziert, dabei hat Herr Jablonski jedoch durch seine ruhige routinierte Art und seinem professionellem Auftreten gezielt unangenehme und peinliche Situationen vermieden, sodass die Urinprobe bei weitem kein größeres Problem war, wie anfangs vorgestellt. Zurück am Tisch stellte ich fest, dass die Qualitätssicherheit und Kontrolle auch in die andere Richtung geht, um den Athleten zu schützen. Ich durfte aus mehreren Urinprobenbehältern auswählen und wurde angehalten ebenfalls penibel darauf zu achten, dass die Behälter vor dem Öffnen ordentlich versiegelt waren und dass das Haltbarkeitsdatum nicht abgelaufen war. Die Umfüllung in die dicken Glasbehälter musste ich vornehmen, während Frau Reith und Herr Jablonski darauf achteten, dass ich in keinster Weise die Probe manipuliere. Bis zur Versiegelung der Urinprobe habe somit nur ich den Urinbecher berührt gehabt. Dies sei auch notwendig, wie die beiden mir versicherten, da auch Kontrolleure die Probe noch verändern könnten und Athleten somit auch eine Möglichkeit bräuchten, um sich davor zu schützen. Nach der Versiegelung verpackte ich gemeinsam mit Frau Reith den Behälter und wir füllten die dazugehörigen Papiere aus.

Damit war es leider nicht vorbei. Nach dem Einpacken wird mithilfe der restlichen Tropfen aus dem Urinbecher überprüft, ob mein Urin auch die notwendige "Dichte" aufweist, also ob es nicht zu stark verwässert ist, da für eine Analyse im Labor die Urinprobe eine notwendige Dichte aufweisen muss. Meine Probe war leider nicht dicht genug und somit war eine weitere Urinprobe notwendig, die ich allerdings auf Rat von Herrn Jablonski frühestens eine Stunde später abgeben sollte. Ich nutzte die Zeit, indem ich ihnen einige Fragen stellte und mit ihnen über verschiedene andere sportbezogene Themen diskutierte. Die zweite und auch die dritte Urinprobe war leider auch nicht dicht genug und mir wurde geraten ein wenig zu essen. Davor durfte ich logischerweise nichts trinken, dass hätte die weitere Urinprobe nur noch mehr verwässert. Ich füllte die Zeit indem ich ein wenig über mich erzählte und wie ich zum Bodybuilding kam. Die vierte Urinprobe war dann endlich gut genug und die Kontrolleure packten ihre Messinstrumente und Taschen wieder ein. Gerne hätte ich Foto gemacht, um diese aufregende Erfahrung fest zuhalten, jedoch war dies aus nachvollziehbaren Gründen natürlich nicht möglich. Für mich war es auf jeden Fall eine außergewöhnliche Erfahrung".

 

Fabrice Dotzauer zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

"Am 21. Januar 2016 gegen 18 Uhr bin ich gerade vom einkaufen gekommen, stellte mein Auto ab und sah jemanden vor meiner Garage stehen. Ich fragte mich wer das wohl sei weil in dieser gegen jeder jeden kennt und mir diese Person fremd war.

Als ich Ausstieg kam der Herr auf mich zu und fragte mich ob ich ihn noch kenne, irgendwie sagte mir das Gesicht was..."der Dopingkontrollen Beauftragte der GNBF".

Also gingen wir rein und erledigten das schriftliche, unterhielten uns über meine Vorbereitung und wie man sich in dieser fühlt.

 Ich muss ehrlich sagen das ich nicht damit gerechnet hätte das da mal einer zu mir kommt, klar man liest es aber rechnen tut man damit nicht. Da ich das bei der Meisterschaft schon durch hatte ging eig alles sehr schnell und wie auch zum Wettkampf sehr professionell. Ich entkleidete mich, füllte vor ihm den Becher, befüllte und versiegelte alles".

 

Thomas Holzer zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:
 "Am Donnerstag den 01.10.2015 gegen 16:45 Uhr kam bei in der Arbeit unerwartet ein Herr auf mich zu, stellte sich freundlich vor und sagte er sei von der GNBF beauftragt worden einen Dopingtest durchzuführen. Ich war ziemlich überrascht weil ich so etwas vorher noch nie erlebt habe. Wir gingen in der Aufenthaltsraum meiner Arbeit und fingen mit der Kontrolle an. Als erstes wollte er meinen Personalausweis haben um ihn mit seinen Daten abzugleichen, danach erklärte er mir wie das ganze abläuft und brauchte nur noch eine Unterschrift dass ich mit der Kontrolle einverstanden bin. Daraufhin fingen wir schon mit dem Urintest an. Ich musste mich komplett entkleiden und den Urinbecher, unter seiner Beobachtung, füllen. Anschließend wurden zwei Flaschen (A bzw. B Probe) von mir gefüllt, verschlossen und versiegelt. Zuletzt wurden dann die Nummern der Proben und Daten kontrolliert, und die Formulare unterschrieben. Somit war der Test auch schon vorbei, und wir verabschiedeten uns.
Der gesamte Dopingtest lief sehr professionell ab was ich persönlich für sehr positiv empfinde, dadurch kann ich mir sicher sein dass alles unter fairen Bedingungen abläuft".

 

Meeko Mikolaschek zu seinem Out-of-Season-Dopingtest: "Am Montag den 10.08.2015 gegen 17 Uhr hatte ich es mir gerade vor dem Fernseher gemütlich gemacht, als es an der Tür klingelte.
Ich öffnete diese und ein mir nicht unbekanntes Gesicht lächelte mir mit gezücktem Ausweis entgegen.
"Grüße Sie Herr Mikolaschek, Dopingkontrolle! Wir kennen uns ja bereits von der Meisterschaft."
Ich entgegnete ihm "Ich muss sie warnen, meine Wohnung ist ein ziemlicher Saustall - ich renoviere gerade", was in diesem
Moment meine einzige Sorge war. Über den Besuch habe ich mich gefreut, da ich nun mit eigenen Augen sehen konnte, wie
die GNBF ihre Out-of-season-Tests duchführen lässt und man selbst beweisen kann, dass man für einen sauberen, fairen Sport steht.
Unglücklicherweise hatte ich mich 5 Minuten zuvor erleichtert, begann aber gleich damit, jede Menge Tee zu trinken. Fast 3 Stunden später, in denen wir uns über alles von der GNBF über die allgemeine Situation im Leistungssport bis hin zu meinem letzten Urlaub unterhielten, versuchte ich mein "Glück". Das Prozedere war mir bereits von der Meisterschaft im Mai bekannt, daher ging alles recht zügig von der Hand. Die Kontrolle selbst wird sehr professionell gehandhabt und auch die Probe ebenso behandelt. An der Stelle möchte ich noch anmerken, dass es nahezu unmöglich ist,  in irgendeiner Weiser zu betrügen oder die Probe zu manipulieren, da leider immer wieder Zweifel diesbezüglich aufkommen. Ich wurde jetzt zum 2. Mal innerhalb von 4 Monaten getestet - das zeigt, dass es Athleten auch definitiv mehrmals im Jahr "treffen" kann.
Alles in allem war es eine angenehme Erfahrung - das nächste Mal ist die Wohnung auch aufgeräumt, versprochen!"

Dr. Michel Gleich zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

"Als nationaler und internationaler Fitness-Athlet habe ich mich aktuell einer unangemeldeten Dopingkontrolle der Global Sports Quality GmbH (GQS) unterzogen. Gegen Mittag des 6. August 2015 wurde ich von einem Mitarbeiter des Instituts daheim aufgesucht. Zunächst wurden die obligatorischen Daten wie Anschrift, Name und ergänzende Personeninformationen erfasst. Die Bemerkungen im Feld „Nahrungsergänzungsmittel“ blieben frei, da ich meine sportliche Leistung ausschließlich über eine gesunde und ausgewogene Ernährung gewährleiste. Der folgende praktische Dopingtest verlief sehr professionell und unter den wachsamen Augen des Kontrolleurs. Abschließend wurden die beiden Urinproben eigenhändig von mir versiegelt und verpackt. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der gesamte Ablauf der Dopingkontrolle seitens des Mitarbeiters der GQS äußerst professionell und kompetent durchgeführt wurde.

Ich wünsche mir, dass in Zukunft vermehrt systematische Dopingkontrollen durchgeführt werden und das diesbezüglich die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden können. Es ist richtig und wegweisend, wenn Athleten eine kontinuierliche „positive Angst“ vor derartigen Kontrollen haben. Vor, während und nach den Wettkämpfen. Jederzeit.

Ich lebe den Leistungssport seit jeher nach den Grundprinzip der Fairplay. Die erbrachten Leistungen - egal in welcher Sportart - sollten stets auf einem natürlichen Wege herbeigeführt werden. Leidenschaft, Motivation und vor allem Spaß sind die Schlüssel zum Erfolg! Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Ich wünsche allen Athleten weiterhin viel positive Kraft!

Dr. Michèl Gleich"

 

Anastasios Fallias zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

„Samstagabend, der 20.06.2015, 20:00 Uhr. Ich bereite mich vor um mit meiner Familie Essen zu gehen als es auf einmal an unserer Haustüre klingelt. Ich öffne die Türe und sehe einen netten Mann mit Umhängetasche. Er stellt sich als Mitarbeiter der Global Quality Sports GmbH vor und sei im Auftrag der GNBF da um einen Dopingtest durchzuführen. Überrascht und aufgeregt bitte ich ihn ins Haus. Nach kurzem Smalltalk, fangen wir an die notwendigen Dokumente auszufüllen und er erklärt mir den Ablauf des Urintests. Der Prüfer lässt mich nicht mehr aus den Augen. Selbst als ich kurz den Raum verlassen muss um mich zu vergewissern welche Supplemente ich in den letzten 7 Tagen konsumiert habe (ich war mir nicht sicher welche Proteinriegel ich gegessen hatte) folgt er mir auf Schritt und Tritt. Nach dem wir den schriftlichen Teil abgeschlossen haben, gehen wir ins Badezimmer. Zum Glück ist meine Blase voll genug. Ich fülle den Behälter unter ständiger Beobachtung des Prüfers und vollständig entkleidet. Wir gehen zurück ins Wohnzimmer. Dort fülle ich die Probe in zwei andere Behälter um und versiegele sie. Er packt die Proben wieder ein und verabschiedet sich. Ich  war über den professionellen Ablauf der Dopingkontrolle sehr erstaunt. Jeder Schritt war genau vorgegeben. Ich hätte niemals erwartet, dass gerade ich für den Out-of-season-Dopingtest ausgesucht werde. Trotzdem bin ich froh, dass sich die GNBF an seine Dopingtests hält und das mit solch einer Professionalität“.

 

Simon Kaiser zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

 "Am Abend des 12.03. 2015 so gegen 19:15 Uhr bekam ich die Nachricht meines Vaters, ich soll bitte nach Hause kommen. Dort angekommen saß bereits ein Herr im Haus, der sich als GQS-Mitarbeiter im Auftrag der GNBF für den Dopingtest Auswies. Er erklärte mir was folgend alles gemacht wird. Erstaunt darüber wie exakt das alles verlief, füllten wir zuerst einen Teil auf Papier aus (Personalien usw.). In der Mitte angelangt musste ich alle Medikamente / Supplemente aufführen die ich zu mir nehme. Nachdem dies erledigt war folgte der nächste Schritt zur Urinprobe. Im Badezimmer und unter Sichtkontrolle musste ich mich komplett ausziehen. Nach Abgabe der Probe gingen wir wieder zurück und verpackten die Probe ordnungsgemäß und mit einer Nr. versiegelt. Der Herr prüfte noch vor Ort den Urin, doch blöderweise war dieser zu dünn, so mussten wir nochmal ca. 2 Std. warten. Nach Abgabe der 2ten Probe war dann alles in Ordnung. Den Dopingtest fand ich sehr professionell habe mich auch sehr darüber gefreut dass wirklich jemand gekommen ist, den das zeigt mir das das Regelwerk der GNBF funktioniert. Somit freue ich mich auf den nächsten Wettkampf."

 

Martin Streifinger zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

 Nachdem ich erst seit Beginn des Jahres Mitglied bei der GNBF bin und mich auf meinen ersten Wettkampf vorbereite, war ich natürlich sehr gespannt wie genau die Dopingkontrollen - unter anderem auch unter der Saison - aussehen. So staunte ich am Mittag des 5. März 2015 nicht schlecht als mein Handy klingelte und sich jemand sehr freundlich als „von der GNBF zum Dopingtest beauftragt“ vorstellte. Der Mann erklärte mir, dass er vor meiner Haustüre steht und mich nicht antreffen kann. Nachdem ich kurz erklärte, dass ich gerade in der Arbeit bin und wir die Adressen austauschten, saßen wir schon eine halbe Stunde später unter sehr netter aber ständiger Beobachtung zusammen an der Ausfüllung der Formalien zum Test. Nachdem alle Fragen beantwortet und der Ablauf besprochen wurde, ging es auch schon ans eingemachte. Der Test fand für meine Begriffe absolut ohne Manipulationsmöglichkeiten statt, was mich wirklich nachhaltig sehr begeistert hat! Das äußerst bestimmte aber dennoch sehr freundliche Verhalten des Testnehmers hat mich sehr darin bestärkt in einem Verband wie der GNBF meinen ersten Wettkampf zu starten!

 

Rene Büssow über seinen Out-of-Season-Dopingtest:

 "Am Abend des 11.02.2015 kochte ich gerade mein Essen für den nächsten Tag vor, als es unerwartet um 19:30Uhr an meiner Tür klingelte. An der Sprechanlage kündigte sich ein GQS-Mitarbeiter an, der im Auftrag der GNBF, einen Out of Season Test durchführen sollte. In meine Wohnung lies mich der Kontrolleur nicht mehr aus den Augen. Wir sprachen etwas über meine Vorbereitung und ich kochte nebenbei mein Essen fertig. Dies entspannte auch die ganze Situation, da es für mich meine erste Dopingkontrolle war. Danach erklärte er mir wie der Test ablaufen wird und wir füllten alle Formulare aus (Hier wurden Dinge wie Adresse, Geburtsdatum aber auch Supplemente aufgeführt). Auf der Toilette musste ich mich komplett entkleiden und eine Probe abgeben die danach sicher und ordnungsgemäß mit einer Identifikationsnummer verpackt wurde. (A und B Probe)Die Dopingkontrolle empfand ich als sehr professionell und eine sehr gute Sache um unseren Sport Dopingfrei zu halten. Ich freue mich auf den Wettkampf!"

 

Mirko Jurkovic über seinen Out-of-Season-Test:

 "Als es am Sonntag, den 18.01.2015 um 16.50 Uhr klingelte, und ein Mann vorgab, er sei von der GNBF beauftragt worden einen Test durchzuführen, war ich sehr überrascht.

Dass ausgerechnet ich mich einem Test unterziehen musste, veranlasste mich zu einem ungewollten Dauergrinsen. Den Sport habe ich bislang ohne Wettkampfambitionen betrieben.

Die GNBF verfolge ich jetzt schon einige Jahre aufmerksam, weshalb ich mich entschloss Anfang Januar beizutreten, da ahnte ich nicht, dass ich 2 ½ Wochen später mit einem Urintest in das Vereinsleben begrüßt wurde. Als mir der nette Herr seine Vollmacht zeigte, wich er mir ab diesem Zeitpunkt nicht mehr von der Seite. Die Geduld und die angenehme Persönlichkeit des Herrn fielen mir auf, denn man stellt sich die Dopingpolizei ja anders vor. Neben den Personalien musste ich in das Dopingkontrollformular eintragen, welche Medikamente und Nahrungsergänzungen ich in den letzten 7 Tagen eingenommen hatte. Leider hatte ich kurz vor seinem Besuch meine Blase entleert.

Deswegen dauerte es eine knappe Stunde bis ich mich dem Kampf mit dem Becher widmen konnte. Während der Wartezeit unterhielten wir uns in meiner Küche über allgemeine Sportarten, da die GQS nicht nur Bodybuilder der GNBF, sondern auch Leichtathleten, Turner etc. testet. Eine wirklichkeitsfremde Szene war für mich als der Kontrolleur mich direkt beim urinieren in den Becher beobachtete, um Manipulationsversuche von unehrlichen "Athleten" zu vermeiden. Schon ein seltsames Gefühl. Nachdem beide Proben versiegelt wurden, verabschiedeten wir uns. Unangekündigte Tests sind durch ihre Unkalkulierbarkeit ein wichtiger Bestandteil des sauberen Bodybuildings und müssen so oft wie möglich von qualifizierten Kontrolleuren, wie beispielsweise der GQS, durchgeführt werden."

Nicolas Rojas bei Facebook zu seinem Out-of-Season-Test:

 „Ich wurde gerade (14.04.2014 - Anm. d. GNBF) mit einer Dopingkontrolle überrascht. Das beste was die GNBF je machen konnte, war die Kontrollen an Profis zu übertragen“.

 

Christian Kellenberger bei Facebook zu seinem Out-of-Season-Test:

 „Heute Abend (28.04.2014 - Anm. der GNBF) habe ich einen netten Besuch von einem Doping-Kontrolleur des Global-Quality-Sports-Institutes bekommen. Nachdem ohne Voranmeldung bei mir zu Hause geklingelt wurde und meine Frau meinte, ich sei noch in der Arbeit, hat mich der nette Herr von der Arbeit abgeholt und nicht mehr aus den Augen gelassen, bis die Probe versiegelt und das Formular ausgefüllt und unterschrieben war. Eine überaus professionelle und qualitativ absolut korrekte Vorgehensweise, die streng nach fest gelegten Richtlinien und Vorgaben erfolgt ist. Der Kontrolleur hat niemals irgendwelche Behälter, Proben oder sonst etwas berührt, bevor es nicht versiegelt war. Es wurde auf absolute Reinlichkeit und Sauberkeit geachtet, dass keine Verschmutzungen oder ähnliches passieren können. Sämtliche Daten von Personalausweisen wurden abgefragt, die Prüfnummern und Versiegelungen genauestens kontrolliert und nichts dem Zufall überlassen.Nach einer guten halben Stunde war der Out-Of-Season-Test beendet“!

GNBF-Vollmacht für die Dopingkontrolleure, von Christian Kellenberger bei FB gepostet.
GNBF-Vollmacht für die Dopingkontrolleure, von Christian Kellenberger bei FB gepostet.

Andre-Patris Peter zu seinem Out-of-Season-Test:

"Am Sonntagabend, den 24.08.2014 rief mich gegen 21:10 Uhr eine unbekannte Nummer an. Ein netter junger Mann stellte sich vor. Er sagte er sei von der GNBF beauftragt worden einen Dopingtest durchzuführen und stände bereits bei mir vor der Haustür. Ich öffnete die Tür und ein junger Mann mit einem Klemmbrett sowie eine junge Frau mit einem Koffer traten ein. Ich war ziemlich aufgeregt und überrascht, so etwas hatte ich zuvor noch nicht erlebt. Nachdem ich die Tür geöffnet hatte, folgte mir der junge Mann auf Schritt und Tritt und ließ mich nicht mehr aus den Augen. Zuerst wurden mir die Richtlinien und der Ablauf des Dopingtests erklärt. Anschließend musste ich mich komplett entkleiden, um jeden möglichen Täuschungsversuch ausschließen zu können. Nachdem ich mein Urin abgegeben hatte, musste ich dies selbst in die dafür vorgesehenen Behälter geben und verschließen/versiegeln. Keiner der beiden anwesenden Personen hatte direkten Kontakt mit den Proben.  Zuletzt wurden dann noch einmal die Nummern und Daten kontrolliert und die Formulare unterschrieben. Ich wurde, wenn auch überrascht, sehr höflich behandelt und habe mich während des ganzen Ablaufes sehr wohl gefühlt. Durch den "Out-of-season"-Überraschungs-Urintest habe ich großes Vertrauen gewonnen. Ich denke das ist das beste was der GNBF e.V. machen konnte und hoffe das es so nie wieder dazu kommt, dass ein positiver Dopingtest in Frage gestellt werden kann. Ich bin mir nun auf jeden Fall sicherer, das ich unter fairen Bedingungen an einem Naturalen Bodybuilding-Wettkampf teilnehmen kann."

Patrick Teutsch bei Facebook zu seinem Out-of-Season-Test:

 "Am gestrigen Abend (31.08.2014, Anm. der GNBF e.V.) saß ich noch zu Hause in Frankfurt, schlürfte an meinem Kaffee, der mir helfen sollte die nächtliche Fahrt zur Hochschule in den Westerwald zu überstehen. Normalerweise fahre ich um 21 Uhr los, hatte also schon 15 Minuten Verspätungen, war ansonsten aber bereit für die Abreise. Plötzlich klingelt es an der Tür. Verdutzt schauten meine Freundin und ich uns gegenseitig an wer um diese Uhrzeit noch was von einem will. Meine Freundin ging zur Tür und fragte wer da sei. Es war ein Mitarbeiter von Global Quality Sports, welches die von der GNBF beauftragte Anti-Doping-Organisation ist, die nun die Dopingtests durchführen und somit auch die Out of Season Tests.
Mittlerweile bin ich es zwar langsam gewohnt, da es bereits mein 5ter Test und zweiter Off-Season Tests war, aber angenehm ist trotzdem nie. Der Mitarbeiter erklärte mir er dürfe mich nicht mehr aus den Augen lassen und wir saßen die nächste gute halbe Stunde im Wohnzimmer, da ich kurz zuvor auf Toilette war, ich wollte ja eigentlich längst auf der Autobahn sein. 1,5l Wasser, 1 Tasse Kaffee später war es soweit. In der Zwischenzeit hatte man mir das übliche Prozedere mit den Bechern, dem Verschluss und dem vorsichtigen Öffnen der Packungen erläutert. Im Bad musste ich mich dann komplett entblößen, das heißt ich hatte nur noch Socken an, durfte den Becher mit einer Hand halten und die Hand, naja die musste weg vom Körper. Zusätzlich dazu musste ich mich zu ihm drehen und dann meine Freunde pinkelt mal wenn ihr nackig mit nem Becher herumsteht und euch dabei einer aufs Gemächt starrt. Nach 2-3 Minuten war die Sache dann doch durch, eigentlich wieder recht flott und dann mussten noch die A und B Probe von mir unter Aufsicht exakt eingefüllt, verschlossen und verpackt werden, sowie die Formulare ausgefüllt. Danach der verabschiedete sich der Herr im Anzug, der vom Auftreten und der Verfahrensweise sehr professionell war. Mehr zur Organisation unter http://gqs-antidoping.de/ und zu deren Auftrag http://www.gnbf.net/out-of-season-dopingtests/"

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