Out of Season-Tests 2016


Name            Testdatum              Ergebnis           
XXX 21.01.2016 negativ
XXX 20.02.2016 negativ
Fabian S. 25.03.2016 POSITIV*
Vitali L. 27.03.2016 negativ
Alexander B. 13.04.2016 negativ
Daniel G. 05.05.2016 negativ
Romano R. 05.05.2016 negativ
Florian L. 22.06.2016 negativ
Ronnie M. 27.07.2016

negativ

Pascal C.  05.09.2016 

negativ

Pascal F. 27.11.2016

VERWEIGERT

Christian W. 06.12.2016

negativ

Christina B. 27.12.2016 negativ

Vereinzelt liegt uns von GNBF e.V.-Athleten keine Zustimmung zur Veröffentlichung ihres negativen Testergebnisses vor. Diese Athleten werden daher an dieser Stelle nicht namentlich nicht genannt (XXX).


*Positiver Out-Of-Season-Test

 

Der Out-Of-Season Test von Fabian S. hat die Anwesenheit von körperfremden Testosteron ergeben. Somit ist sein Out-of-Season-Test positiv ausgefallen. In Übereinstimmung mit den Anti-Doping-Regeln der GNBF e.V. wird er mit sofortiger Wirkung aus der GNBF e.V. ausgeschlossen und ist für die kommenden 7 Jahren nicht berechtigt, an Wettkämpfen der GNBF e.V. teilzunehmen.

 

Berend Breitenstein

- GNBF e.V.-Gründer -

 

Prof. Dr. Dr. Martin Hörning

- GNBF e.V. Ant-Doping-Beirat -

 

Martin W. Ohlerich

- GNBF e.V.-Gerneralsekretär -


Christina Braun zu ihrem Out-of-Season-Dopingtest am 27.12.2016:

 

"Am 27.12. um 20:20 hat es bei mir geklingelt. An der Tür stand Frau Reith und hat mir erklärt, dass ich für einen Out-of-Season-Dopingtest ausgewählt wurde.Da ich noch keinen Dopingtest hatte wusste ich auch nicht genau was auf mich zukam.Frau Reith hat mir dann aber alles genauestens erklärt und ist auf jede Frage eingegangen.

Als die Formalitäten erledigt waren ging es auch schon zur "Probenentnahme". Um 21:00 Uhr war die Probe ordnungsgemäß in den beiden Behältern verschlossen und Frau Reith verabschiedete sich.Ich bin froh getestet worden zu sein auch wenn ich im ersten Moment total überrumpelt worden bin, doch genau so sollte es ja auch sein :-)."


Christian Winterhagen zu seinem Out-of-Season-Dopingtest am 01.12.2016:

 

"Am Donnerstag den 01.12.2016 wurde ich zu der Abgabe einer Out-Off-Season Doping Probe gebeten. Der von der GNBF beauftragte Kontrolleur traf mich in meinem zweiten Zuhause, dem Pure Fitness Studio in Hennef an. Ich war wirklich überrascht als der mir bekannte Kontrolleur, welchen ich in Siegen bei der DM2016 schon kennenlernen durfte gegenüberstand. Die Abgabe sowie die Versiegelung der Probe ging wie in Siegen höchst professionell von statten. Nach ca. 1 ½ Stunden war die Probe ordnungsgemäß verschlossen und alle Daten von meiner Person aufgenommen. Ich bin sehr erfreut getestet worden zu sein, da es mir zeigt das die GNBF eine wirklich klare Linie in Sachen Doping fährt. Jeder der sich dazu entschließt im Rahmen der GNBF zu starten, sollte immer damit rechnen getestet zu werden. Diese Out-Off-Season Tests sorgen meiner Meinung nach für einen fairen Wettkampf. Von daher Daumen hoch für die Out-Off-Season Tests".


Vitali Lukarewski zu seinem Out-of-Season-Dopingtest am 27.03.2016:

 

"Am 26.03.2016 erhielt ich von Herrn Breitenstein eine E-Mail, dass ich mich schnellstmöglich bei einer angegebenen Nummer melden soll. Herr Jablonski der mich am anderem Ende herzlich begrüßte, verkündete dann auch die direkte die Mitteilung/Aufforderung mich noch am selben Tag in Dortmund einzufinden und mich einem Doping-Test zu unterziehen.

 Da ich mich jedoch noch auf der Rückreise aus dem Skiurlaub befand war mir dies nicht möglich. Wir verabredeten den 27.03.2016 In Dortmund ca. 150 km von mir Zuhause entfernt. Herr Jablonski versicherte mir, dass er Am 24/25.03.2016 bei mir vor der Tür stand, jedoch niemand ihn empfangen hat. Er versicherte mir  auch das er versucht hatte mich telefonisch zu erreichen, da ich aber seit kurzem eine neue Handynummer habe und diese der Gnbf noch nicht mitteilen konnte, war dies auch nicht möglich.

 Am Sonntag Morgen machte ich mich dann mit einem Freund auf dem Weg nach Dortmund. Um 8:30 waren wir dann angekommen. Herr Jablonski war direkt zu erreichen und führte uns zum Testraum. Wir setzten uns und betrieben ein wenig Small-Talk. Nach der Aufnahme meiner Daten und dem Aufschreiben der eingenommen Supplemente und Medikamente ging es auch schon los. Ich musste mich bis auf die Schuhe ausziehen und wurde von da an mit einem scharfen Blick genau beobachtet. Wir gingen an einen Tisch wo ich mir einen Becher aussuchen durfte und dann auch gleich kontrollieren sollte ob dieser irgendwelche Mängel aufweist. Im Bad sollte ich mir noch vor dem urinieren die Hände waschen damit ich auch nicht irgendwelche Rückstände haben könnte. Danach musste, ich dem Herrn Jablonski zugewandt, in den Becher urinieren so das er auch absolut sicher gehen konnte das es wirklich mein Urin war und man ihn nicht verfälschen konnte. Vom Bad ging es dann wieder in den Nebenraum wo die Aufbewahrungsflaschen mit Prüfnummer standen. Ich durfte mir eine X beliebe aussuchen und diese dann auch auf Verschluss prüfen, was ich auch sehr gut fand den so hat man als Athlet auch eine Sicherheit, das alles mit rechten Dingen zugeht. Meine Probe wurde bis zum umfüllen in die Sicherheitsbehälter von niemand anderem als mir berührt. Wir verglichen noch alle Nummern und prüften alles nochmal auf Verschluss und Haltbarkeit bevor wir uns wieder setzten. Wir besprachen noch ein, zwei Sachen bevor wir uns wieder von einander verabschiedeten und jeder seiner Wege ging.

Was ich unbedingt Positiv erwähnen möchte, ist die Hartnäckigkeit und Genauigkeit von Herrn Jablonski und die Kommunikation zwischen der GNBF und den Prüfern. Es wurde sofort ein Ausweichtermin gefunden seitens Prüfer was ich nur als sehr engagiert werten kann.

Negativ jedoch ist der Umstand das man von jemandem an einem verlängerten Osterwochenende, erwartet zu Hause zu sein, denn schließlich hat man auch mal das Recht auf Urlaub oder Ferien und vor allem auf Ruhe an Feiertagen. Desweiter fand ich es auch nicht besonders Berauschend 300km Spritgeld aus meiner eigenen Tasche zu bezahlen schließlich ist unser Sport auch so schon teuer genug. Dennoch war es im Großen und Ganzen eine tolle Erfahrung, die ich jetzt erst mal als erledigt betrachten kann".


Michael Uffelmann zu seinem Out-of-Season-Dopingtest am 20.02.2016:

 

"Als ich am Samstagnachmittag, den 20.02.2016, von der Physiotherapie nach Hause kam, war ich mehr als überrascht, als ich nicht nur meine Familie, sondern auch im Auftrage der GNBF zwei Dopingkontrollenbeauftragte in meinem Wohnzimmer vorfand, Herr Jablonski und Frau Reith. Etwas aufgeregt wollte ich erst einmal meine Jacke ablegen und war sichtlich erstaunt, als mir Herr Jablonski folgte. Er erklärte mir, dass dies notwendig für Qualitätssicherung der Kontrolle sei und die Gefahr von vorgeplanten Täuschungsversuchen minimieren soll, andernfalls hätte es keinen Zweck unangekündigte Dopingkontrollen zu machen, wenn man den Leuten später die Möglichkeit gibt unbeobachtet etwaige präparierte Proben vorzubereiten. Nachdem ich meine Jacke abgelegt habe und Herr Jablonski penibel darauf achtete, wie ich mich verhalte, wurde mir klar, dass die Kontrolleure sicherlich auch meine Reaktion und Mimik beobachten und ob ich in ihrer Gegenwart Angst oder gar Panik bekomme. Ich war zwar nervös angesichts dieser neuen Erfahrung, aber auch erfreut, dass ich offiziellen Besuch von Dopingkontrolleuren bekam, die auch schon etliche Hochleistungssportler kontrolliert haben, sowohl national als auch international. Es war diese Wertschätzung und der Respekt untereinander, der bei diesem Besuch deutlich in der Luft lag, der mich sehr erfreut hat und der mir half langsam meine Nervösität abzulegen. Auf Rat von Frau Reith setzten wir uns zuerst an den Tisch und die beiden unterrichteten mich über den Ablauf der Kontrolle. Ich füllte die notwendigen Fragebögen aus und war bereit für die Abgabe der Urinprobe. Erwähnenswert wäre an dieser Stelle, dass ich nicht nur Angaben zur meiner Person machen musste, sondern dass ich auch alle Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente aufzählen musste, die ich in den letzten sieben Tagen zu mir genommen. Sie fragten mich, ob ich mir auch hundertprozentig sicher bin, dass in den von mir aufgelisteten Mitteln auch wirklich keine verboteten Substanzen verarbeitet sind. Ich muss zugeben, dass ich mir da nicht ganz sicher war. Zwar überprüft man natürlich seine Nahrungsergänzungsmittel auf fragwürdige Stoffe, aber man selbst hat natürlich Angst, dass man ein Mittel erwischt, dass nicht all seine Zutaten offenbart. Frau Reith und Herr Jablonski wiesen mich darauf hin, dass es schon Fälle gab, wo Sportler nicht wussten, dass ihre Nahrungsergänzungsmittel Doping enthielten, das heißt, dass diesen Sportlern gar nicht bewusst war, dass sie gedopt waren. Aus diesem Grund verwiesen mich die beiden auf die "WADA-Liste", eine Liste, die verrät welche Mittel verboten sind und welche nicht. Beispielsweise war mir gar nicht bewusst, dass "Aspirin plus C" zwar eingenommen werden darf, wohingegen "Aspirin Complex" wiederum verboten ist. Ich kann nur jedem Sportler raten, der das hier liest, sich diese Liste mal anzuschauen und sie zu beherzigen, um sich böse Überraschungen zu ersparen. Nach diesem hilfreichen Rat, ging ich mit Herrn Jablonski ins Bad um die Urinprobe abzugeben. Auf dem Weg dahin bekam mich ein Unwollsein, schließlich wurde mir erst jetzt bewusst, dass ich beim Befüllen des Urinbecher beobachtet werden muss. Im Badezimmer musste ich mich erst einmal komplett ausziehen und wurde inspiziert, dabei hat Herr Jablonski jedoch durch seine ruhige routinierte Art und seinem professionellem Auftreten gezielt unangenehme und peinliche Situationen vermieden, sodass die Urinprobe bei weitem kein größeres Problem war, wie anfangs vorgestellt. Zurück am Tisch stellte ich fest, dass die Qualitätssicherheit und Kontrolle auch in die andere Richtung geht, um den Athleten zu schützen. Ich durfte aus mehreren Urinprobenbehältern auswählen und wurde angehalten ebenfalls penibel darauf zu achten, dass die Behälter vor dem Öffnen ordentlich versiegelt waren und dass das Haltbarkeitsdatum nicht abgelaufen war. Die Umfüllung in die dicken Glasbehälter musste ich vornehmen, während Frau Reith und Herr Jablonski darauf achteten, dass ich in keinster Weise die Probe manipuliere. Bis zur Versiegelung der Urinprobe habe somit nur ich den Urinbecher berührt gehabt. Dies sei auch notwendig, wie die beiden mir versicherten, da auch Kontrolleure die Probe noch verändern könnten und Athleten somit auch eine Möglichkeit bräuchten, um sich davor zu schützen. Nach der Versiegelung verpackte ich gemeinsam mit Frau Reith den Behälter und wir füllten die dazugehörigen Papiere aus.

Damit war es leider nicht vorbei. Nach dem Einpacken wird mithilfe der restlichen Tropfen aus dem Urinbecher überprüft, ob mein Urin auch die notwendige "Dichte" aufweist, also ob es nicht zu stark verwässert ist, da für eine Analyse im Labor die Urinprobe eine notwendige Dichte aufweisen muss. Meine Probe war leider nicht dicht genug und somit war eine weitere Urinprobe notwendig, die ich allerdings auf Rat von Herrn Jablonski frühestens eine Stunde später abgeben sollte. Ich nutzte die Zeit, indem ich ihnen einige Fragen stellte und mit ihnen über verschiedene andere sportbezogene Themen diskutierte. Die zweite und auch die dritte Urinprobe war leider auch nicht dicht genug und mir wurde geraten ein wenig zu essen. Davor durfte ich logischerweise nichts trinken, dass hätte die weitere Urinprobe nur noch mehr verwässert. Ich füllte die Zeit indem ich ein wenig über mich erzählte und wie ich zum Bodybuilding kam. Die vierte Urinprobe war dann endlich gut genug und die Kontrolleure packten ihre Messinstrumente und Taschen wieder ein. Gerne hätte ich Foto gemacht, um diese aufregende Erfahrung fest zuhalten, jedoch war dies aus nachvollziehbaren Gründen natürlich nicht möglich. Für mich war es auf jeden Fall eine außergewöhnliche Erfahrung".


Fabrice Dotzauer zu seinem Out-of-Season-Dopingtest am 21.01.2016:

 

"Am 21. Januar 2016 gegen 18 Uhr bin ich gerade vom einkaufen gekommen, stellte mein Auto ab und sah jemanden vor meiner Garage stehen. Ich fragte mich wer das wohl sei weil in dieser gegen jeder jeden kennt und mir diese Person fremd war.

Als ich Ausstieg kam der Herr auf mich zu und fragte mich ob ich ihn noch kenne, irgendwie sagte mir das Gesicht was..."der Dopingkontrollen Beauftragte der GNBF".

Also gingen wir rein und erledigten das schriftliche, unterhielten uns über meine Vorbereitung und wie man sich in dieser fühlt.

 Ich muss ehrlich sagen das ich nicht damit gerechnet hätte das da mal einer zu mir kommt, klar man liest es aber rechnen tut man damit nicht. Da ich das bei der Meisterschaft schon durch hatte ging eig alles sehr schnell und wie auch zum Wettkampf sehr professionell. Ich entkleidete mich, füllte vor ihm den Becher, befüllte und versiegelte alles".