Stimmen zu den Doping-Tests


Michael Jablonski - Gründer und Geschäftsführer von GQS (www.gqs-antidoping.de) - bat mich im Anschluss an den Versand meines eben geschickten Newsletters zum Out-Of-Season-Test von Florian Michel folgenden Passus zu ergänzen:

 "Zu dem letzen Abschnitt des Athleten sollte man noch dazu ergänzen, dass Dopingkontrollen auch zur späten Stunde nötig sind. Hintergrund sind die mögliche Einnahme von Minidosen, die aus der Erfahrung heraus oft in den Abendstunden ab 21 Uhr genommen werden. Diese sind dann bei einer Kontrolle am nächsten Tag nicht mehr im Urin nachweisbar. Athleten, die des Dopings überführt wurden und später als Kronzeugen zur Verfügung standen, haben genau über solches Einnahmeverhalten berichtet, weil man abends weniger oft mit einer Kontrolle rechnen musste. Es ist also auch nötig, dass gelegentlich Athleten zur späten Stunde kontrolliert werden".

 

Dieser Anregung komme ich gerne nach - zeugt doch oben formuliertes Statement von Herrn Jablonski noch einmal deutlich höchste Professionaliät, mit der das Institut GQS als Partner der GNBF e.V.  die Dopingkontrollen - auch bezüglich der unangekündigten Dopingtests während der Off-Season -  durchführt.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Berend Breitenstein 
GNBF e.V.-Gründer/Präsident 

 

Sepehr Bahadori zu seinem Out-of-Season-Dopingtest vom 07.10.2018:

 

"Während meines gewohnten Nachtspaziergangs rief mich meine Freundin am 07.10.2018 gegen 20 Uhr an und teilte mir mit, dass jemand von der Dopingkontrolle vor unserer Haustür stände. Zu diesem Zeitpunkt war ich doch sehr überrascht, dass am Sonntagabend und wenige Stunden nach meiner Anmeldung zur Meisterscheint ein Out-Of-Season-Test durchgeführt werden sollte. Ich ging also rasch nach Hause und traf dort wenige Minuten später Herrn Jablonski. Nachdem einige Formalitäten geklärt wurden, ging es auch schon direkt zum eigentlichen Dopingtest:  

-Eine Leibesvisitation, um den Körper auf Einstichstellen zu untersuchen.

-Eine klassische Urinprobe, um den möglichen Gebrauch von Dopingmittel aufzudecken.

 

Alles lief sehr professionell, freundlich und vor allem gründlich ab. Auch wenn das Leben durchaus angenehmere Dinge zu bieten hat, war Herr Jablonski stets sehr bemüht für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen. Nachdem der Prozess der Urinentnahme abgeschlossen wurde, mussten wieder einige Formalitäten geklärt werden. Diese wurde dann auch schnell vom Herrn Jablonski erledigt und somit der Dopingtest vollständig abgeschlossen."

 

Beste Grüße

Sep 

 

Wilhelm Herbel zu seinem Out-of-Season-Dopingtest vom 20.09.2018:

"Es war kurz nach dem Arbeiten, ich war gerade mit meiner Freundin unterwegs zu mehreren Wohnungsbesichtigungen, als ich den Anruf von Herrn Jablonski erhielt. Leider ein ungünstiger Moment da ich nicht, wie normalerweise, auf dem Heimweg war. Also haben wir versucht eine Lösung zu finden und haben ausgemacht, er kommt nochmal bei mir zuhause vorbei nachdem er einen weiteren Athleten in der Nähe besucht hat. Als ich dann gegen 18 Uhr nach Hause kam, empfing mich Herrn Jablonski bereits sehr freundlich und wir unterhielten uns erstmal (wir kennen uns bereits seit der Int. DM 2016) zu einem Glas Wasser. Um ca. 18:30 Uhr gingen wir ins Badezimmer und machten den 1. Versuch: - Kleidung ausgezogen, Uhr ausgezogen - Eine komplette Untersuchung des Körpers nach möglichen Betrugsmöglichkeiten und auf Einstichstellen - Hände ausschließlich mit Wasser gereinigt, dann den Becher ausgepackt und ohne Verunreinigung reinuriniert - Die Menge abgelesen, den Deckel vorsichtig aufgesetzt und den Becher verschlossen. - Den Inhalt aus dem Becher in die Flaschen für A&B abgefüllt - danach den Verschluss mit Widerhaken draufgeschraubt -> keine Öffnung mehr möglich - Die Flaschen habe ich persönlich in die beiliegenden dafür vorgesehenen Tüten abgepackt und das Ganze in dem ursprünglichen Karton verstaut Leider habe ich dann erfahren, die Urinkonzentration war zu gering Obwohl die Probe nicht ausreichte, folgte nochmal eine komplette Untersuchung meines Körpers, an wirklich allen Stellen, inklusive abtasten. Danach durfte ich mich wieder anziehen und erstmal die Formalitäten für die erste Probe erledigen Im Anschluss haben wir uns ca. 45 min unterhalten bevor wir den nächsten Versuch wagten, der exakt wie der erste ablief. Leider kam hierbei wieder der gleiche Wert, wie beim ersten Versuch raus. Nachdem wir die Formalitäten hierfür erledigt hatten, hat Herrn Jablonski netterweise vorgeschlagen, wir könnten schon Mal meine Döner für den #dönerstag holen (jeder der mich kennt und verfolgt weiß Bescheid). Wieder zuhause angekommen haben wir uns noch ca. 2h unterhalten bis wir zum 3. Versuch übergegangen sind der, zum Glück, erfolgreich war. Zum Schluss habe ich noch meine Belege für die Tests erhalten und wir haben uns verabschiedet. Fazit: • Der Vorgang war absolut professionell und angenehm (Ich wusste bereits wie es abläuft noch von der Int. DM 2016). • Herrn Jablonski ist ein sehr angenehmer und sympathischer Mensch mit dem man gerne kooperiert und der alles absolut professionell und kompetent handhabt. • Ich wurde im ganzen Zeitraum keinen Moment aus dem Blick gelassen und es wurde penibel darauf geachtet keine Manipulation zu ermöglichen. • Es freut mich sehr dass die GNBF so testet, andere Naturalverbände könnten sich da eine große Scheibe davon abschneiden."

 

Benjamin Koch zu seinem Out-of-Season-Dopingtest am 03.05.2018:

"Am 03.05.2018, kurz vor Beginn eines Posingtrainings und Formchecks, klingelte Herr Jablonski an meiner Haustür. Er erklärte mir, dass er im Auftrag des GNBF käme um eine Dopingkontrolle durchzuführen. Auf den Weg zum Fitnessstudio haben wir uns gut unterhalten. Angekommen wurde mir alles ausführlich erklärt. Nach den Fragebögen erfolgte die Leibesvisitation mit Abgabe zweier Urinproben, sowie der restlichen Formalitäten. Anschließend verabschiedete ich Herrn Jablonski. 

 

 

 

Fazit: Die Kontrolle verlief meiner Meinung nach sehr professionell und freundlich ab. Es wurde sich die Zeit genommen alles ruhig und sachlich zu erklären. Ich war erfreut, dass mich der Verband getestet hat, obwohl ich erst seit Anfang 2018 Mitglied beim GNBF bin. Ich werde am 12.05.2018 in Neu-Ulm starten und möglicherweise werden dort weitere Tests folgen.

 

 

 

Nachtrag: Am Tag des Einschreibens für die IDM 2018, erfolgte ein weiterer Dopingtest. Die Prozedur war mir ja bereits bekannt und alles verlief problemlos ab".    

 

 

 

Patrik Pereira zu seinem Out-of-Season-Dopingtest am 28.04.2018:

„Als ich zum Posingworkshop nach Frankfurt gefahren bin, habe ich mir nichts weiter dabei gedacht. Als wir alle beisammen waren  teilte uns Herr Rehagel mit, dass wir heute einen Spezialbesuch bekommen würden. Nach dem ganzen Workshop traf dann Herr Jablonski ein und überraschte uns mit seinem Besuch. Zunächst gab es für alle eine Routinekontrolle. Herr Jablonski teilte uns zuvor mit, dass nur einer für den Urintests auserwählt werden würde. Dieser glückliche war ich. Ich wusste zunächst auch nicht was auf mich zu kommt, da ich recht neu bei der GNBF bin. Wir starteten mit einem Smaltalk und während dessen wurde die Stimmung aufgelockert. Zunächst wurde das Formelle erledigt, woraufhinDie eine Kontrolle auf mögliche Injektionen u.ä. folgte und ich letztlich Urin für Laboruntersuchungen abgeben musste. 

 

Da ich das ganze nicht kannte war es definitiv eine komische Erfahrung, aber mit Sicherheit eine der besten Möglichkeiten, Athleten zu testen um faire Wettbewerbe zu gewährleisten. Nach knapp 1,5 Stunden hatten wir das gesamte Prozedere durch und verabschiedeten uns freundlich.“

 

Tyarck Maretzki zu seinem Out-of-Season-Dopingtest am 17.04.2018:

 "Ich hatte gerade die Gartenarbeit am frühen Montagmittag beendet und war im Begriff mich für das Training vorzubereiten und mich auf den Weg zu machen. Plötzlich klingelte es an der Haustür und sofort war mir das Gesicht des jungen Herren bekannt und ich wusste, was anstehen würde. Ich bat Herrn Jablonski freundlich herein und wir tranken einen großen Schluck Wasser bei einem lustigen und teils informativen Smalltalk. Da ich das ganze Prozedere der Dopingkontrolle, speziell die des Urintests vom letzten Jahr schon kannte, wusste ich, wie höchst professionell das ganze abläuft und ablaufen würde.

Zunächst wurde eine Menge Papierkram erledigt, woraufhin eine Kontrolle auf mögliche Injektionen u.ä. folgte und ich letztlich Urin für Laboruntersuchungen abgeben musste. Sicherlich eine komische Erfahrung für viele Leute, aber mit Sicherheit eine der besten Möglichkeiten, gerade Out-Of-Season, Athleten zu testen. Aus diesem Grund würde ich mir wünschen, dass solche Dopingkontrollen vermehrt und unangekündigt von statten gehen.

 

Nach circa 1,5 Stunden waren wir mit allem durch und er verabschiedete sich freundlich.

 

Mit sportlichen Grüßen

Tyarck Maretzki"

 

Kolja Weiß zu seinem Out-of-Season-Dopingtest am19.04.2018:

 "Am Donnerstag Abend kam ich gerade vom Einkaufen als ein mir bekanntes Gesicht über meinen Hof ging. Schnell war klar woher mir dieses Gesicht bekannt vorkam. Ich wurde gefragt ob ich bereit sei an einer Doping Kontrolle teilzunehmen. Natürlich war ich bereit. Nachdem wir ein wenig über den Sport gesprochen hatten erklärte er mir wie der Test nun ablaufen würde. Zunächst wurde ich untersucht und dann habe ich meinen Urin „abgegeben“. Keine alltägliche Situation aber in meinen Augen sind solche dinge unausweichlich. Alles lief absolut professionell ab."  

 

 

Luis Swidersky zu seinem Out-of-Season-Dopingtest am 25.03.2018:

 "Am Sonntag den 25.03.2018, stand ich schon umgezogen in den Startlöchern, bereit ins Training zu fahren, als es gegen 12:00 Uhr an der Haustür klingelte und mich Herr Jablonski für einen Dopingtest überraschte. Nach kurzer Vorstellung und etwas smal talk, wurden einige Dokumente ausgefüllt, Formalitäten geklärt, sowie der Ablauf der Probeentnahme erläutert - das alles, bei einem großen Glas Wasser ;) Nachdem die elektronische Datenerhebung abeschlossen war, folgte eine Leibesvisitation, um den Körper auf Einstichstellen u.ä. zu untersuchen, anschließend wurde eine Urinprobe genommen. Hierzu bleibt mir zu sagen, dass es natürlich angenehmeres gibt, Herr Jablonski aber zu jeder Zeit, sehr freundlich und professionell war, was eine durchaus entspannte Atmosphäre ermöglichte. Nachdem A und B-Probe versiegelt und sicher verstaut waren, wurden abschließend noch einige Formalitäten abgearbeitet und nach knapp 1,5h verabschiedete sich Herr Jablonski wieder. Abschließend bleibt mir zu sagen, dass die gesamte Kontrolle, den Umständen entsprechend, angenehm war und ich sehr froh bin, dass durch solche Kontrollen, ein dopingfreier Wettkampfsport ermöglicht wird".

 

Florian Michel zu seinem Out-of-Season-Dopingtest am 06.12.2017:

"Am Mittwoch Abend klingelte es um 22 Uhr an meiner Tür. Ich war zum Glück noch wach, da ich am Lernen war. Herr Jablonski war sehr freundlich und ruhig. Wir hatten nun das dritte Mal (das erste Mal Out-Of-Season) das "Vergnügen" einen Dopingtest durchzuführen. Wie immer mussten wir zunächst die Formalien erledigen. Ich habe mir dabei direkt ein großes Glas Wasser geschnappt, da ich wusste was danach anstehen würde. Wie immer war die Durchführung der Urinprobe von höchster Genauigkeit. Der Ablauf war wie immer und ich glaube dazu muss ich nichts sagen. Nach der praktischen Durchführung wurde der theoretische Teil beendet und Herr Jablonski informierte mich noch über seinen Beruf, was sehr interessant war. Außerdem konnte er mich aufklären, wie genau ein solcher Dopingtest analysiert wird und was der Unterschied zwischen einem Off-Season und On-Season Tests sei. 

 

Fazit: Ich muss sagen, dass der Test sehr ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Man gewöhnt sich an den Ablauf und somit kommt eine gewisse Routine ins Spiel - seitens Herr Jablonski aber auch des Athleten. Das Verhältnis ist somit auch ganz anders als das erste Mal. Dennoch muss ich sagen, das die Uhrzeit doch sehr spät war und ich mir wünschen würde - auch für andere Athleten - dass ein solcher Test zu einer humaneren Zeit durchgeführt werden sollte. Herr Jablonski  teilte mir mit, dass es bei den anderen Athleten alles etwas länger dauerte, aber dennoch sollte man einen ausreichenden zeitlichen Puffer einbauen, damit eine solche Uhrzeit vermieden wird"

 

 

Angelo Esser zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:
Doping-Kontrolle vom 08.10.2017
"Am Sonntag, den 08.10.2017 um 14:00 Uhr klingelte es an unserer Haustüre und ein Herr Jablonski stellte sich meiner Frau sehr freundlich vor und erklärte, dass er einen Out-of-Season-Dopingtest bei mir durchführen wolle. Da ich zu diesem Zeitpunkt im Fitness-Studio war, erkundigte er sich nach der Adresse und war dann ca 14:30 Uhr bei mir im Gym.

Durch das über die ganze Zeit sehr freundliche Auftreten Hernn Jablonskis war es durchweg eine angenehme Atmosphäre, wenngleich natürlich dieser Termin nicht das angenehmste ist, was man sich an einem Sonntagnachmittag vorstellen kann. Auch durch die Erfahrungsberichte anderer Sportskollegen auf der GNBF homepage war mir die Prozedur weitgehend bekannt, sodass wir in insgesamt gut 60 Minuten fertig wurden.

Positiv fand ich auch das sehr professionelle Aufreten von Herrn Jablonski, er beantwortete meine Fragen durchweg ausführlich und offen. Detaillierte Beschreibungen der Probenentnahmen stehen schon in den vorhandenen Erfahrungsberichten, dies kann ich genau so bestätigen.

Der Urintest selbst war auch schnell erledigt. Was ich vorher noch nicht gelesen hatte, ist die genaue Untersuchung des ganzen Körpers (!) nach Injektions-Einstichen. Aber auch dies war dann doch nicht so unangenehm, da Herr Jablonski (ähnlichem einem Arzt) mich mit interessanten Gesprächen ablenkte"

 

 

Christina Braun zu ihrem Out-of-Season-Dopingtest:
Doping-Kontrolle vom 27.12.2016
"Am 27.12. um 20:20 hat es bei mir geklingelt. An der Tür stand Frau Reith und hat mir erklärt, dass ich für einen Out-of-Season-Dopingtest ausgewählt wurde.Da ich noch keinen Dopingtest hatte wusste ich auch nicht genau was auf mich zukam.Frau Reith hat mir dann aber alles genauestens erklärt und ist auf jede Frage eingegangen.
Als die Formalitäten erledigt waren ging es auch schon zur "Probenentnahme". Um 21:00 Uhr war die Probe ordnungsgemäß in den beiden Behältern verschlossen und Frau Reith verabschiedete sich.Ich bin froh getestet worden zu sein auch wenn ich im ersten Moment total überrumpelt worden bin, doch genau so sollte es ja auch sein :-)."

 

Christian Winterhagen zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:
Doping-Kontrolle vom 01.12.2016

"Am Donnerstag den 01.12.2016 wurde ich zu der Abgabe einer Out-Off-Season Doping Probe gebeten. Der von der GNBF beauftragte Kontrolleur traf mich in meinem zweiten Zuhause, dem Pure Fitness Studio in Hennef an. Ich war wirklich überrascht als der mir bekannte Kontrolleur, welchen ich in Siegen bei der DM2016 schon kennenlernen durfte gegenüberstand. Die Abgabe sowie die Versiegelung der Probe ging wie in Siegen höchst professionell von statten. Nach ca. 1 ½ Stunden war die Probe ordnungsgemäß verschlossen und alle Daten von meiner Person aufgenommen. Ich bin sehr erfreut getestet worden zu sein, da es mir zeigt das die GNBF eine wirklich klare Linie in Sachen Doping fährt. Jeder der sich dazu entschließt im Rahmen der GNBF zu starten, sollte immer damit rechnen getestet zu werden. Diese Out-Off-Season Tests sorgen meiner Meinung nach für einen fairen Wettkampf. Von daher Daumen hoch für die Out-Off-Season Tests".

 

Vitali Lukarewski zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

Doping-Kontrolle vom 27.03.2016

"Am 26.03.2016 erhielt ich von Herrn Breitenstein eine E-Mail, dass ich mich schnellstmöglich bei einer angegebenen Nummer melden soll. Herr Jablonski der mich am anderem Ende herzlich begrüßte, verkündete dann auch die direkte die Mitteilung/Aufforderung mich noch am selben Tag in Dortmund einzufinden und mich einem Doping-Test zu unterziehen.

 Da ich mich jedoch noch auf der Rückreise aus dem Skiurlaub befand war mir dies nicht möglich. Wir verabredeten den 27.03.2016 In Dortmund ca. 150 km von mir Zuhause entfernt. Herr Jablonski versicherte mir, dass er Am 24/25.03.2016 bei mir vor der Tür stand, jedoch niemand ihn empfangen hat. Er versicherte mir  auch das er versucht hatte mich telefonisch zu erreichen, da ich aber seit kurzem eine neue Handynummer habe und diese der Gnbf noch nicht mitteilen konnte, war dies auch nicht möglich.

 Am Sonntag Morgen machte ich mich dann mit einem Freund auf dem Weg nach Dortmund. Um 8:30 waren wir dann angekommen. Herr Jablonski war direkt zu erreichen und führte uns zum Testraum. Wir setzten uns und betrieben ein wenig Small-Talk. Nach der Aufnahme meiner Daten und dem Aufschreiben der eingenommen Supplemente und Medikamente ging es auch schon los. Ich musste mich bis auf die Schuhe ausziehen und wurde von da an mit einem scharfen Blick genau beobachtet. Wir gingen an einen Tisch wo ich mir einen Becher aussuchen durfte und dann auch gleich kontrollieren sollte ob dieser irgendwelche Mängel aufweist. Im Bad sollte ich mir noch vor dem urinieren die Hände waschen damit ich auch nicht irgendwelche Rückstände haben könnte. Danach musste, ich dem Herrn Jablonski zugewandt, in den Becher urinieren so das er auch absolut sicher gehen konnte das es wirklich mein Urin war und man ihn nicht verfälschen konnte. Vom Bad ging es dann wieder in den Nebenraum wo die Aufbewahrungsflaschen mit Prüfnummer standen. Ich durfte mir eine X beliebe aussuchen und diese dann auch auf Verschluss prüfen, was ich auch sehr gut fand den so hat man als Athlet auch eine Sicherheit, das alles mit rechten Dingen zugeht. Meine Probe wurde bis zum umfüllen in die Sicherheitsbehälter von niemand anderem als mir berührt. Wir verglichen noch alle Nummern und prüften alles nochmal auf Verschluss und Haltbarkeit bevor wir uns wieder setzten. Wir besprachen noch ein, zwei Sachen bevor wir uns wieder von einander verabschiedeten und jeder seiner Wege ging.

Was ich unbedingt Positiv erwähnen möchte, ist die Hartnäckigkeit und Genauigkeit von Herrn Jablonski und die Kommunikation zwischen der GNBF und den Prüfern. Es wurde sofort ein Ausweichtermin gefunden seitens Prüfer was ich nur als sehr engagiert werten kann.

Negativ jedoch ist der Umstand das man von jemandem an einem verlängerten Osterwochenende, erwartet zu Hause zu sein, denn schließlich hat man auch mal das Recht auf Urlaub oder Ferien und vor allem auf Ruhe an Feiertagen. Desweiter fand ich es auch nicht besonders Berauschend 300km Spritgeld aus meiner eigenen Tasche zu bezahlen schließlich ist unser Sport auch so schon teuer genug. Dennoch war es im Großen und Ganzen eine tolle Erfahrung, die ich jetzt erst mal als erledigt betrachten kann".

 

Michael Uffelmann zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

"Als ich am Samstagnachmittag, den 20.02.2016, von der Physiotherapie nach Hause kam, war ich mehr als überrascht, als ich nicht nur meine Familie, sondern auch im Auftrage der GNBF zwei Dopingkontrollenbeauftragte in meinem Wohnzimmer vorfand, Herr Jablonski und Frau Reith. Etwas aufgeregt wollte ich erst einmal meine Jacke ablegen und war sichtlich erstaunt, als mir Herr Jablonski folgte. Er erklärte mir, dass dies notwendig für Qualitätssicherung der Kontrolle sei und die Gefahr von vorgeplanten Täuschungsversuchen minimieren soll, andernfalls hätte es keinen Zweck unangekündigte Dopingkontrollen zu machen, wenn man den Leuten später die Möglichkeit gibt unbeobachtet etwaige präparierte Proben vorzubereiten. Nachdem ich meine Jacke abgelegt habe und Herr Jablonski penibel darauf achtete, wie ich mich verhalte, wurde mir klar, dass die Kontrolleure sicherlich auch meine Reaktion und Mimik beobachten und ob ich in ihrer Gegenwart Angst oder gar Panik bekomme. Ich war zwar nervös angesichts dieser neuen Erfahrung, aber auch erfreut, dass ich offiziellen Besuch von Dopingkontrolleuren bekam, die auch schon etliche Hochleistungssportler kontrolliert haben, sowohl national als auch international. Es war diese Wertschätzung und der Respekt untereinander, der bei diesem Besuch deutlich in der Luft lag, der mich sehr erfreut hat und der mir half langsam meine Nervösität abzulegen. Auf Rat von Frau Reith setzten wir uns zuerst an den Tisch und die beiden unterrichteten mich über den Ablauf der Kontrolle. Ich füllte die notwendigen Fragebögen aus und war bereit für die Abgabe der Urinprobe. Erwähnenswert wäre an dieser Stelle, dass ich nicht nur Angaben zur meiner Person machen musste, sondern dass ich auch alle Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente aufzählen musste, die ich in den letzten sieben Tagen zu mir genommen. Sie fragten mich, ob ich mir auch hundertprozentig sicher bin, dass in den von mir aufgelisteten Mitteln auch wirklich keine verboteten Substanzen verarbeitet sind. Ich muss zugeben, dass ich mir da nicht ganz sicher war. Zwar überprüft man natürlich seine Nahrungsergänzungsmittel auf fragwürdige Stoffe, aber man selbst hat natürlich Angst, dass man ein Mittel erwischt, dass nicht all seine Zutaten offenbart. Frau Reith und Herr Jablonski wiesen mich darauf hin, dass es schon Fälle gab, wo Sportler nicht wussten, dass ihre Nahrungsergänzungsmittel Doping enthielten, das heißt, dass diesen Sportlern gar nicht bewusst war, dass sie gedopt waren. Aus diesem Grund verwiesen mich die beiden auf die "WADA-Liste", eine Liste, die verrät welche Mittel verboten sind und welche nicht. Beispielsweise war mir gar nicht bewusst, dass "Aspirin plus C" zwar eingenommen werden darf, wohingegen "Aspirin Complex" wiederum verboten ist. Ich kann nur jedem Sportler raten, der das hier liest, sich diese Liste mal anzuschauen und sie zu beherzigen, um sich böse Überraschungen zu ersparen. Nach diesem hilfreichen Rat, ging ich mit Herrn Jablonski ins Bad um die Urinprobe abzugeben. Auf dem Weg dahin bekam mich ein Unwollsein, schließlich wurde mir erst jetzt bewusst, dass ich beim Befüllen des Urinbecher beobachtet werden muss. Im Badezimmer musste ich mich erst einmal komplett ausziehen und wurde inspiziert, dabei hat Herr Jablonski jedoch durch seine ruhige routinierte Art und seinem professionellem Auftreten gezielt unangenehme und peinliche Situationen vermieden, sodass die Urinprobe bei weitem kein größeres Problem war, wie anfangs vorgestellt. Zurück am Tisch stellte ich fest, dass die Qualitätssicherheit und Kontrolle auch in die andere Richtung geht, um den Athleten zu schützen. Ich durfte aus mehreren Urinprobenbehältern auswählen und wurde angehalten ebenfalls penibel darauf zu achten, dass die Behälter vor dem Öffnen ordentlich versiegelt waren und dass das Haltbarkeitsdatum nicht abgelaufen war. Die Umfüllung in die dicken Glasbehälter musste ich vornehmen, während Frau Reith und Herr Jablonski darauf achteten, dass ich in keinster Weise die Probe manipuliere. Bis zur Versiegelung der Urinprobe habe somit nur ich den Urinbecher berührt gehabt. Dies sei auch notwendig, wie die beiden mir versicherten, da auch Kontrolleure die Probe noch verändern könnten und Athleten somit auch eine Möglichkeit bräuchten, um sich davor zu schützen. Nach der Versiegelung verpackte ich gemeinsam mit Frau Reith den Behälter und wir füllten die dazugehörigen Papiere aus.

Damit war es leider nicht vorbei. Nach dem Einpacken wird mithilfe der restlichen Tropfen aus dem Urinbecher überprüft, ob mein Urin auch die notwendige "Dichte" aufweist, also ob es nicht zu stark verwässert ist, da für eine Analyse im Labor die Urinprobe eine notwendige Dichte aufweisen muss. Meine Probe war leider nicht dicht genug und somit war eine weitere Urinprobe notwendig, die ich allerdings auf Rat von Herrn Jablonski frühestens eine Stunde später abgeben sollte. Ich nutzte die Zeit, indem ich ihnen einige Fragen stellte und mit ihnen über verschiedene andere sportbezogene Themen diskutierte. Die zweite und auch die dritte Urinprobe war leider auch nicht dicht genug und mir wurde geraten ein wenig zu essen. Davor durfte ich logischerweise nichts trinken, dass hätte die weitere Urinprobe nur noch mehr verwässert. Ich füllte die Zeit indem ich ein wenig über mich erzählte und wie ich zum Bodybuilding kam. Die vierte Urinprobe war dann endlich gut genug und die Kontrolleure packten ihre Messinstrumente und Taschen wieder ein. Gerne hätte ich Foto gemacht, um diese aufregende Erfahrung fest zuhalten, jedoch war dies aus nachvollziehbaren Gründen natürlich nicht möglich. Für mich war es auf jeden Fall eine außergewöhnliche Erfahrung".

 

Fabrice Dotzauer zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

"Am 21. Januar 2016 gegen 18 Uhr bin ich gerade vom einkaufen gekommen, stellte mein Auto ab und sah jemanden vor meiner Garage stehen. Ich fragte mich wer das wohl sei weil in dieser gegen jeder jeden kennt und mir diese Person fremd war.

Als ich Ausstieg kam der Herr auf mich zu und fragte mich ob ich ihn noch kenne, irgendwie sagte mir das Gesicht was..."der Dopingkontrollen Beauftragte der GNBF".

Also gingen wir rein und erledigten das schriftliche, unterhielten uns über meine Vorbereitung und wie man sich in dieser fühlt.

 Ich muss ehrlich sagen das ich nicht damit gerechnet hätte das da mal einer zu mir kommt, klar man liest es aber rechnen tut man damit nicht. Da ich das bei der Meisterschaft schon durch hatte ging eig alles sehr schnell und wie auch zum Wettkampf sehr professionell. Ich entkleidete mich, füllte vor ihm den Becher, befüllte und versiegelte alles".

 

Thomas Holzer zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:
 "Am Donnerstag den 01.10.2015 gegen 16:45 Uhr kam bei in der Arbeit unerwartet ein Herr auf mich zu, stellte sich freundlich vor und sagte er sei von der GNBF beauftragt worden einen Dopingtest durchzuführen. Ich war ziemlich überrascht weil ich so etwas vorher noch nie erlebt habe. Wir gingen in der Aufenthaltsraum meiner Arbeit und fingen mit der Kontrolle an. Als erstes wollte er meinen Personalausweis haben um ihn mit seinen Daten abzugleichen, danach erklärte er mir wie das ganze abläuft und brauchte nur noch eine Unterschrift dass ich mit der Kontrolle einverstanden bin. Daraufhin fingen wir schon mit dem Urintest an. Ich musste mich komplett entkleiden und den Urinbecher, unter seiner Beobachtung, füllen. Anschließend wurden zwei Flaschen (A bzw. B Probe) von mir gefüllt, verschlossen und versiegelt. Zuletzt wurden dann die Nummern der Proben und Daten kontrolliert, und die Formulare unterschrieben. Somit war der Test auch schon vorbei, und wir verabschiedeten uns.
Der gesamte Dopingtest lief sehr professionell ab was ich persönlich für sehr positiv empfinde, dadurch kann ich mir sicher sein dass alles unter fairen Bedingungen abläuft".

 

Meeko Mikolaschek zu seinem Out-of-Season-Dopingtest: "Am Montag den 10.08.2015 gegen 17 Uhr hatte ich es mir gerade vor dem Fernseher gemütlich gemacht, als es an der Tür klingelte.
Ich öffnete diese und ein mir nicht unbekanntes Gesicht lächelte mir mit gezücktem Ausweis entgegen.
"Grüße Sie Herr Mikolaschek, Dopingkontrolle! Wir kennen uns ja bereits von der Meisterschaft."
Ich entgegnete ihm "Ich muss sie warnen, meine Wohnung ist ein ziemlicher Saustall - ich renoviere gerade", was in diesem
Moment meine einzige Sorge war. Über den Besuch habe ich mich gefreut, da ich nun mit eigenen Augen sehen konnte, wie
die GNBF ihre Out-of-season-Tests duchführen lässt und man selbst beweisen kann, dass man für einen sauberen, fairen Sport steht.
Unglücklicherweise hatte ich mich 5 Minuten zuvor erleichtert, begann aber gleich damit, jede Menge Tee zu trinken. Fast 3 Stunden später, in denen wir uns über alles von der GNBF über die allgemeine Situation im Leistungssport bis hin zu meinem letzten Urlaub unterhielten, versuchte ich mein "Glück". Das Prozedere war mir bereits von der Meisterschaft im Mai bekannt, daher ging alles recht zügig von der Hand. Die Kontrolle selbst wird sehr professionell gehandhabt und auch die Probe ebenso behandelt. An der Stelle möchte ich noch anmerken, dass es nahezu unmöglich ist,  in irgendeiner Weiser zu betrügen oder die Probe zu manipulieren, da leider immer wieder Zweifel diesbezüglich aufkommen. Ich wurde jetzt zum 2. Mal innerhalb von 4 Monaten getestet - das zeigt, dass es Athleten auch definitiv mehrmals im Jahr "treffen" kann.
Alles in allem war es eine angenehme Erfahrung - das nächste Mal ist die Wohnung auch aufgeräumt, versprochen!"

Dr. Michel Gleich zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

"Als nationaler und internationaler Fitness-Athlet habe ich mich aktuell einer unangemeldeten Dopingkontrolle der Global Sports Quality GmbH (GQS) unterzogen. Gegen Mittag des 6. August 2015 wurde ich von einem Mitarbeiter des Instituts daheim aufgesucht. Zunächst wurden die obligatorischen Daten wie Anschrift, Name und ergänzende Personeninformationen erfasst. Die Bemerkungen im Feld „Nahrungsergänzungsmittel“ blieben frei, da ich meine sportliche Leistung ausschließlich über eine gesunde und ausgewogene Ernährung gewährleiste. Der folgende praktische Dopingtest verlief sehr professionell und unter den wachsamen Augen des Kontrolleurs. Abschließend wurden die beiden Urinproben eigenhändig von mir versiegelt und verpackt. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der gesamte Ablauf der Dopingkontrolle seitens des Mitarbeiters der GQS äußerst professionell und kompetent durchgeführt wurde.

Ich wünsche mir, dass in Zukunft vermehrt systematische Dopingkontrollen durchgeführt werden und das diesbezüglich die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden können. Es ist richtig und wegweisend, wenn Athleten eine kontinuierliche „positive Angst“ vor derartigen Kontrollen haben. Vor, während und nach den Wettkämpfen. Jederzeit.

Ich lebe den Leistungssport seit jeher nach den Grundprinzip der Fairplay. Die erbrachten Leistungen - egal in welcher Sportart - sollten stets auf einem natürlichen Wege herbeigeführt werden. Leidenschaft, Motivation und vor allem Spaß sind die Schlüssel zum Erfolg! Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Ich wünsche allen Athleten weiterhin viel positive Kraft!

Dr. Michèl Gleich"

 

Anastasios Fallias zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

„Samstagabend, der 20.06.2015, 20:00 Uhr. Ich bereite mich vor um mit meiner Familie Essen zu gehen als es auf einmal an unserer Haustüre klingelt. Ich öffne die Türe und sehe einen netten Mann mit Umhängetasche. Er stellt sich als Mitarbeiter der Global Quality Sports GmbH vor und sei im Auftrag der GNBF da um einen Dopingtest durchzuführen. Überrascht und aufgeregt bitte ich ihn ins Haus. Nach kurzem Smalltalk, fangen wir an die notwendigen Dokumente auszufüllen und er erklärt mir den Ablauf des Urintests. Der Prüfer lässt mich nicht mehr aus den Augen. Selbst als ich kurz den Raum verlassen muss um mich zu vergewissern welche Supplemente ich in den letzten 7 Tagen konsumiert habe (ich war mir nicht sicher welche Proteinriegel ich gegessen hatte) folgt er mir auf Schritt und Tritt. Nach dem wir den schriftlichen Teil abgeschlossen haben, gehen wir ins Badezimmer. Zum Glück ist meine Blase voll genug. Ich fülle den Behälter unter ständiger Beobachtung des Prüfers und vollständig entkleidet. Wir gehen zurück ins Wohnzimmer. Dort fülle ich die Probe in zwei andere Behälter um und versiegele sie. Er packt die Proben wieder ein und verabschiedet sich. Ich  war über den professionellen Ablauf der Dopingkontrolle sehr erstaunt. Jeder Schritt war genau vorgegeben. Ich hätte niemals erwartet, dass gerade ich für den Out-of-season-Dopingtest ausgesucht werde. Trotzdem bin ich froh, dass sich die GNBF an seine Dopingtests hält und das mit solch einer Professionalität“.


 

Simon Kaiser zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

 "Am Abend des 12.03. 2015 so gegen 19:15 Uhr bekam ich die Nachricht meines Vaters, ich soll bitte nach Hause kommen. Dort angekommen saß bereits ein Herr im Haus, der sich als GQS-Mitarbeiter im Auftrag der GNBF für den Dopingtest Auswies. Er erklärte mir was folgend alles gemacht wird. Erstaunt darüber wie exakt das alles verlief, füllten wir zuerst einen Teil auf Papier aus (Personalien usw.). In der Mitte angelangt musste ich alle Medikamente / Supplemente aufführen die ich zu mir nehme. Nachdem dies erledigt war folgte der nächste Schritt zur Urinprobe. Im Badezimmer und unter Sichtkontrolle musste ich mich komplett ausziehen. Nach Abgabe der Probe gingen wir wieder zurück und verpackten die Probe ordnungsgemäß und mit einer Nr. versiegelt. Der Herr prüfte noch vor Ort den Urin, doch blöderweise war dieser zu dünn, so mussten wir nochmal ca. 2 Std. warten. Nach Abgabe der 2ten Probe war dann alles in Ordnung. Den Dopingtest fand ich sehr professionell habe mich auch sehr darüber gefreut dass wirklich jemand gekommen ist, den das zeigt mir das das Regelwerk der GNBF funktioniert. Somit freue ich mich auf den nächsten Wettkampf."

 

Martin Streifinger zu seinem Out-of-Season-Dopingtest:

 Nachdem ich erst seit Beginn des Jahres Mitglied bei der GNBF bin und mich auf meinen ersten Wettkampf vorbereite, war ich natürlich sehr gespannt wie genau die Dopingkontrollen - unter anderem auch unter der Saison - aussehen. So staunte ich am Mittag des 5. März 2015 nicht schlecht als mein Handy klingelte und sich jemand sehr freundlich als „von der GNBF zum Dopingtest beauftragt“ vorstellte. Der Mann erklärte mir, dass er vor meiner Haustüre steht und mich nicht antreffen kann. Nachdem ich kurz erklärte, dass ich gerade in der Arbeit bin und wir die Adressen austauschten, saßen wir schon eine halbe Stunde später unter sehr netter aber ständiger Beobachtung zusammen an der Ausfüllung der Formalien zum Test. Nachdem alle Fragen beantwortet und der Ablauf besprochen wurde, ging es auch schon ans eingemachte. Der Test fand für meine Begriffe absolut ohne Manipulationsmöglichkeiten statt, was mich wirklich nachhaltig sehr begeistert hat! Das äußerst bestimmte aber dennoch sehr freundliche Verhalten des Testnehmers hat mich sehr darin bestärkt in einem Verband wie der GNBF meinen ersten Wettkampf zu starten!

 

Rene Büssow über seinen Out-of-Season-Dopingtest:

 "Am Abend des 11.02.2015 kochte ich gerade mein Essen für den nächsten Tag vor, als es unerwartet um 19:30Uhr an meiner Tür klingelte. An der Sprechanlage kündigte sich ein GQS-Mitarbeiter an, der im Auftrag der GNBF, einen Out of Season Test durchführen sollte. In meine Wohnung lies mich der Kontrolleur nicht mehr aus den Augen. Wir sprachen etwas über meine Vorbereitung und ich kochte nebenbei mein Essen fertig. Dies entspannte auch die ganze Situation, da es für mich meine erste Dopingkontrolle war. Danach erklärte er mir wie der Test ablaufen wird und wir füllten alle Formulare aus (Hier wurden Dinge wie Adresse, Geburtsdatum aber auch Supplemente aufgeführt). Auf der Toilette musste ich mich komplett entkleiden und eine Probe abgeben die danach sicher und ordnungsgemäß mit einer Identifikationsnummer verpackt wurde. (A und B Probe)Die Dopingkontrolle empfand ich als sehr professionell und eine sehr gute Sache um unseren Sport Dopingfrei zu halten. Ich freue mich auf den Wettkampf!"

 

Mirko Jurkovic über seinen Out-of-Season-Test:

 "Als es am Sonntag, den 18.01.2015 um 16.50 Uhr klingelte, und ein Mann vorgab, er sei von der GNBF beauftragt worden einen Test durchzuführen, war ich sehr überrascht.

Dass ausgerechnet ich mich einem Test unterziehen musste, veranlasste mich zu einem ungewollten Dauergrinsen. Den Sport habe ich bislang ohne Wettkampfambitionen betrieben.

Die GNBF verfolge ich jetzt schon einige Jahre aufmerksam, weshalb ich mich entschloss Anfang Januar beizutreten, da ahnte ich nicht, dass ich 2 ½ Wochen später mit einem Urintest in das Vereinsleben begrüßt wurde. Als mir der nette Herr seine Vollmacht zeigte, wich er mir ab diesem Zeitpunkt nicht mehr von der Seite. Die Geduld und die angenehme Persönlichkeit des Herrn fielen mir auf, denn man stellt sich die Dopingpolizei ja anders vor. Neben den Personalien musste ich in das Dopingkontrollformular eintragen, welche Medikamente und Nahrungsergänzungen ich in den letzten 7 Tagen eingenommen hatte. Leider hatte ich kurz vor seinem Besuch meine Blase entleert.

Deswegen dauerte es eine knappe Stunde bis ich mich dem Kampf mit dem Becher widmen konnte. Während der Wartezeit unterhielten wir uns in meiner Küche über allgemeine Sportarten, da die GQS nicht nur Bodybuilder der GNBF, sondern auch Leichtathleten, Turner etc. testet. Eine wirklichkeitsfremde Szene war für mich als der Kontrolleur mich direkt beim urinieren in den Becher beobachtete, um Manipulationsversuche von unehrlichen "Athleten" zu vermeiden. Schon ein seltsames Gefühl. Nachdem beide Proben versiegelt wurden, verabschiedeten wir uns. Unangekündigte Tests sind durch ihre Unkalkulierbarkeit ein wichtiger Bestandteil des sauberen Bodybuildings und müssen so oft wie möglich von qualifizierten Kontrolleuren, wie beispielsweise der GQS, durchgeführt werden."

Patrick Teutsch bei Facebook zu seinem Out-of-Season-Test:

 "Am gestrigen Abend (31.08.2014, Anm. der GNBF e.V.) saß ich noch zu Hause in Frankfurt, schlürfte an meinem Kaffee, der mir helfen sollte die nächtliche Fahrt zur Hochschule in den Westerwald zu überstehen. Normalerweise fahre ich um 21 Uhr los, hatte also schon 15 Minuten Verspätungen, war ansonsten aber bereit für die Abreise. Plötzlich klingelt es an der Tür. Verdutzt schauten meine Freundin und ich uns gegenseitig an wer um diese Uhrzeit noch was von einem will. Meine Freundin ging zur Tür und fragte wer da sei. Es war ein Mitarbeiter von Global Quality Sports, welches die von der GNBF beauftragte Anti-Doping-Organisation ist, die nun die Dopingtests durchführen und somit auch die Out of Season Tests.
Mittlerweile bin ich es zwar langsam gewohnt, da es bereits mein 5ter Test und zweiter Off-Season Tests war, aber angenehm ist trotzdem nie. Der Mitarbeiter erklärte mir er dürfe mich nicht mehr aus den Augen lassen und wir saßen die nächste gute halbe Stunde im Wohnzimmer, da ich kurz zuvor auf Toilette war, ich wollte ja eigentlich längst auf der Autobahn sein. 1,5l Wasser, 1 Tasse Kaffee später war es soweit. In der Zwischenzeit hatte man mir das übliche Prozedere mit den Bechern, dem Verschluss und dem vorsichtigen Öffnen der Packungen erläutert. Im Bad musste ich mich dann komplett entblößen, das heißt ich hatte nur noch Socken an, durfte den Becher mit einer Hand halten und die Hand, naja die musste weg vom Körper. Zusätzlich dazu musste ich mich zu ihm drehen und dann meine Freunde pinkelt mal wenn ihr nackig mit nem Becher herumsteht und euch dabei einer aufs Gemächt starrt. Nach 2-3 Minuten war die Sache dann doch durch, eigentlich wieder recht flott und dann mussten noch die A und B Probe von mir unter Aufsicht exakt eingefüllt, verschlossen und verpackt werden, sowie die Formulare ausgefüllt. Danach der verabschiedete sich der Herr im Anzug, der vom Auftreten und der Verfahrensweise sehr professionell war. Mehr zur Organisation unter http://gqs-antidoping.de/ und zu deren Auftrag http://www.gnbf.net/out-of-season-dopingtests/"

Andre-Patris Peter zu seinem Out-of-Season-Test:

"Am Sonntagabend, den 24.08.2014 rief mich gegen 21:10 Uhr eine unbekannte Nummer an. Ein netter junger Mann stellte sich vor. Er sagte er sei von der GNBF beauftragt worden einen Dopingtest durchzuführen und stände bereits bei mir vor der Haustür. Ich öffnete die Tür und ein junger Mann mit einem Klemmbrett sowie eine junge Frau mit einem Koffer traten ein. Ich war ziemlich aufgeregt und überrascht, so etwas hatte ich zuvor noch nicht erlebt. Nachdem ich die Tür geöffnet hatte, folgte mir der junge Mann auf Schritt und Tritt und ließ mich nicht mehr aus den Augen. Zuerst wurden mir die Richtlinien und der Ablauf des Dopingtests erklärt. Anschließend musste ich mich komplett entkleiden, um jeden möglichen Täuschungsversuch ausschließen zu können. Nachdem ich mein Urin abgegeben hatte, musste ich dies selbst in die dafür vorgesehenen Behälter geben und verschließen/versiegeln. Keiner der beiden anwesenden Personen hatte direkten Kontakt mit den Proben.  Zuletzt wurden dann noch einmal die Nummern und Daten kontrolliert und die Formulare unterschrieben. Ich wurde, wenn auch überrascht, sehr höflich behandelt und habe mich während des ganzen Ablaufes sehr wohl gefühlt. Durch den "Out-of-season"-Überraschungs-Urintest habe ich großes Vertrauen gewonnen. Ich denke das ist das beste was der GNBF e.V. machen konnte und hoffe das es so nie wieder dazu kommt, dass ein positiver Dopingtest in Frage gestellt werden kann. Ich bin mir nun auf jeden Fall sicherer, das ich unter fairen Bedingungen an einem Naturalen Bodybuilding-Wettkampf teilnehmen kann."

Nicolas Rojas bei Facebook zu seinem Out-of-Season-Test:

 „Ich wurde gerade (14.04.2014 - Anm. d. GNBF) mit einer Dopingkontrolle überrascht. Das beste was die GNBF je machen konnte, war die Kontrollen an Profis zu übertragen“.

 

Christian Kellenberger bei Facebook zu seinem Out-of-Season-Test:

 „Heute Abend (28.04.2014 - Anm. der GNBF) habe ich einen netten Besuch von einem Doping-Kontrolleur des Global-Quality-Sports-Institutes bekommen. Nachdem ohne Voranmeldung bei mir zu Hause geklingelt wurde und meine Frau meinte, ich sei noch in der Arbeit, hat mich der nette Herr von der Arbeit abgeholt und nicht mehr aus den Augen gelassen, bis die Probe versiegelt und das Formular ausgefüllt und unterschrieben war. Eine überaus professionelle und qualitativ absolut korrekte Vorgehensweise, die streng nach fest gelegten Richtlinien und Vorgaben erfolgt ist. Der Kontrolleur hat niemals irgendwelche Behälter, Proben oder sonst etwas berührt, bevor es nicht versiegelt war. Es wurde auf absolute Reinlichkeit und Sauberkeit geachtet, dass keine Verschmutzungen oder ähnliches passieren können. Sämtliche Daten von Personalausweisen wurden abgefragt, die Prüfnummern und Versiegelungen genauestens kontrolliert und nichts dem Zufall überlassen.Nach einer guten halben Stunde war der Out-Of-Season-Test beendet“!

GNBF-Vollmacht für die Dopingkontrolleure, von Christian Kellenberger bei FB gepostet.
GNBF-Vollmacht für die Dopingkontrolleure, von Christian Kellenberger bei FB gepostet.