Men`s Classic Physique

Stand: 25.01.2020


Teilnahmebedingungen: 

Für die Teilnahme darf der FFMI-Wert nicht über 23,0 liegen!

Infos zum FFM gibt es hier!

 

Klassen:

Men`s Classic Physique

 

Doppelstarts:

Keine Doppelstarts in anderen Klassen möglich

 

Posingbekleidung:

  • Die Teilnehmer tragen die für diese Klasse vorgesehenen, einfarbig in schwarz gehaltenen Posing-Hosen/Shorts.
  • Die Teilnehmer für diese Klasse tragen keinen Slip (Männer Bodybuilding-Klassen) und keine Shorts in der Art, welche die Teilnehmer der Men`s Physique-Klassen tragen.
  • Ein kleines Vereins-Logo (GNBF oder INBA) auf den Shorts ist erlaubt (jedoch keine andere Werbung)
  • Die Kleidung soll fest anliegen.
  • Die Kleidung darf nicht mit Fransen, Spitzen oder Schnürbändern besetzt sein.
  • Die Kleidung muss sauber sein und darf beispielsweise nicht mit Bräunungscreme beschmutzt
  • sein.
  • Das Tragen von Schmuck, mit Ausnahme von Verlobungs- oder Eheringen, Ohrringen und
  • Bauchnabel-Piercing ist nicht gestattet.
  • Requisiten aller Art, zum Beispiel Schwerter, Umhänge, Stirnbänder etc. sind nicht gestattet.
  • Die Startnummern bitte vorne links und hinten mittig platzieren.
  • Die Posing-Bekleidung muss beim Einschreiben vorgezeigt werden.

 

 

Runde 1:

Elimination (Ermittlung der besten 12 Athleten einer Klasse)

 

Alle Athleten einer Klasse betreten gemeinsam die Bühne und stehen mit der Vorderansicht zur Jury. Die

Athleten werden durch die Jury in einzelne Gruppen aufgeteilt.

 

Die Jury fragt in der Eliminationsrunde folgende Pflichtposen ab:

  1. Doppelbizeps von vorne
  2. Doppelbizeps von hinten (ein Bein nach hinten, Wade angespannt)
  3. Bauch und Oberschenkel (Hände über dem Kopf, ein Bein nach vorne gestreckt)

Die Jury ermittelt für jede Kategorie die besten 12 Athleten. Bei einer Teilnehmerzahl von maximal 16 Athleten in einer Klasse liegt die Entscheidung darüber, welche Athleten die nächste Wertungsrunde erreichen, in den Händen des Headjudge. In Klassen ab mindestens 17 Teilnehmern entscheiden alle Juroren darüber, welche Athleten die Eliminationsrunde bestehen und sich für die nächste Wertungsrunde qualifizieren.

 

Diese Athleten nehmen an den folgenden drei Runden der Wertungen teil: Symmetrie-Runde, Muskulösitäts-Runde sowie Einzel- oder Gruppenvergleichen. Alle Athleten, die sich nicht unter den besten 12 Teilnehmern ihrer Klasse platzieren konnten, werden einheitlich auf den 13. Platz gewertet.

Die Jury gibt die besten 12 Athleten einer Klasse bekannt. Diese 12 Athleten bleiben auf der Bühne, die anderen Athleten verlassen die Bühne.

 

Runde 2:

Symmetrie

  • Die besten 12 Athleten einer Klasse stehen mit der Vorderansicht zur Jury. Nach Aufforderung der Jury
  • folgen insgesamt vier Vierteldrehungen, so dass sich die Athleten/innen schließlich erneut mit der
  • Vorderansicht zur Jury befinden:
  • Die Füße sollen flach auf dem Boden gehalten werden.
  • Die Fersen dürfen nicht mehr als 20 cm auseinander platziert sein.
  • Die Arme sollen keine übertriebene seitliche Ausbreitung zeigen.
  • Drehungen von mehr als 15 Grad in den Seitenposen sind nicht gestattet.
  • Die Blickrichtung muss der Fußstellung entsprechen.
  • Bewertungskriterien Symmetrie-Runde
  • Harmonische Proportionen und stimmiges Gesamtbild.
  • Gesamtentwicklung zwischen Ober- und Unterkörper, zwischen Rücken und Frontansicht und
  • der linken zur rechten Körperhälfte.

 

Runde 3:

Muskulösität

 

Die besten 12 Athleten einer Klasse stehen mit der Vorderansicht zur Jury. Die Jury fragt folgende

Pflichtposen ab:

  1. Doppelbizeps von vorne
  2. Seitliche Brustpose (Seite nach Wahl)
  3. Doppelbizeps von hinten (ein Bein nach hinten, Wade angespannt)
  4. Seitliche Trizeps-Pose (Seite nach Wahl)
  5. Bauch und Beine (Hände über dem Kopf, ein Bein nach vorne gestreckt)
  6. Klassische Pose (wahlweise durch den Athleten auszuführen: Victory-Pose, Bogenschützer-Pose; einarmige Bizepspose mit dem anderen Arm seitlich am Kopf gehalten, Doppelbizeps-Pose mit zur Seite gedrehten Hüften).

Bewertungskriterien Muskulösitäts-Runde

  • Bei der Bewertung der Athleten wird insbesondere Wert auf eine symmetrische Körperentwicklung mit einer gut ausgeprägten V-Form des Oberkörpers gelegt.
  • Die Athleten sollen sich für ihren Auftritt an den Körpern von Wettkampfkampfbodybuildern aus den 60er und den 70er Jahren orientieren.
  • Die Präsentation von Muskelmasse steht im Vordergrund. Die Muskelgruppen sollen nicht extrem definiert erscheinen, ein stark definiertes Aussehen in Verbindung mit einem sehr „trockenen“ Look führt zu Minuspunkten in der Bewertung.
  • Die Jury bewertet den kompletten Athleten, die individuelle Gesamterscheinung. Dazu gehört neben der körperlichen Entwicklung auch die Ausdrucksweise des Gesichts, die harmonische Gesamtentwicklung der einzelnen Muskelgruppen, die Hautbeschaffenheit, der Muskeltonus.
  • Die Athleten sollen während ihres Auftritts nicht verkrampfen. Die Gesichtszüge sollen entspannt bleiben und dem Publikum verdeutlichen, dass die Athleten Freude an ihrem Auftritt haben, der von sportlich-fairem Verhalten untereinander geprägt sein soll.
  • Die Bewertung der Athleten durch die Jury erfolgt vom ersten Moment an, an dem die Athleten die Bühne betreten, bis zu dem Moment, an dem die Athleten die Bühne wieder verlassen.
  • Während der Pflichtposen wird zunächst die Entwicklung der einzelnen Muskelgruppen bewertet. Anschließend steht das gesamte Erscheinungsbild des Athleten im Fokus der Jury – beginnend mit dem Gesichtsausdruck und fortfahrend mit dem Ober- und dem Unterkörper.
  • Die Bewertung der muskulären Entwicklung beinhaltet die einzelnen Muskelgruppen des Nackens, der Schultern, der Brust, den Bizepsen- und Trizepsen der Oberarme, den Übergang zwischen der Brust- und der Schultermuskulatur, den Bauchmuskeln, der Sägezahnmuskeln, der Taille, den Oberschenkeln und den Waden. Gleiches gilt auch für die Rückenposen. Hier wird die Muskulatur des gesamten Trapezius, die Rückenbreite, der teres major, der infraspinatus, des Rückenstreckers, der Glutaeus, der Beinbeuger und der Waden bewertet.
  • Muskelmasse in Proportion zur Körpergröße und Knochenbaustruktur – ca. 30% der Gesamtwertung
  • Muskeldefinition & Vaskularität (Venenzeichnung) – ca. 20% der Gesamtwertung

 

Runde 4:

Gruppen- und Einzelvergleiche

 

Für die endgültige Bewertung der teilnehmenden Athleten/innen einer Klasse kann die Jury mehrere

oder einzelne Athleten zum direkten Vergleich der Grundstellungen inklusive Vierteldrehungen und/oder

der Pflichtposen aufrufen. Die Athleten werden von der Jury angewiesen, wann sie die Posen zu

beenden haben und eine halb entspannte Stellung einnehmen sollen.

Die Jury weist darüber hinaus auch auf eventuell erforderliche Haltungsänderungen bei der Ausführung

der Posen durch einzelne Athleten hin. Sollten sich einzelne Athleten nicht an die Anweisungen der Jury

halten, werden diese zunächst verwarnt und bei fortsetzender Weigerung zur Umsetzung der Jury-

Anweisungen vom Wettkampf ausgeschlossen.

 

Runde 5:

Vorstellung der Finalisten

 

Die Jury teilt die 5 Finalisten mit. Diese bleiben im Bühnenhintergrund stehen. Alle anderen Athleten

verlassen die Bühne. Die Finalisten stehen mit der Vorderansicht zur Jury. Jeder Athlet einer Klasse wird

namentlich vorgestellt und zeigt eine oder zwei beste Posen.

 

Runde 6:

Vergleichsrunde der besten 5 Athleten

 

Die Jury ruft die Grundstellungen inklusive der vier Vierteldrehungen und die Pflichtposen ab. Zusätzlich kann die Jury Gruppen- und Einzelvergleiche zwischen den Athleten aufrufen. Die Jury wertet die Finalteilnehmer mittels Platzwertung 1 bis 5. Die Reihenfolge der Platzierungen erfolgt in absteigender Form (Platz 1 = 1 Punkt, Platz 2 = 2 Punkte usw.) Die jeweils beste und schlechteste Wertung im Finale wird gestrichen, die verbleibenden Punktwertungen werden addiert. Der Athlet mit der niedrigsten Punktzahl liegt vorne. Die Summe der Punktzahl aus der ersten Wertungsrunde (Symmetrie + Muskulösität) wird mit der Summe der Punktzahl aus dem finalen Wertungsrunde addiert. Der Athlet mit der niedrigsten Punktzahl gewinnt.

 

Runde 7:

Posedown

 

Die besten fünf Athleten posen ca. 1 Minute alle zusammen nach eingespielter Musik. Dabei hat jeder Athlet freie Auswahl bezüglich der gezeigten Posen. So können individuelle körperliche Stärken in der Posedown-Runde betont werden. Es besteht keine feste Platzwahl auf der Bühne. Das Wechseln der Position und das Suchen des sportlich- fairen Vergleiches der Athleten untereinander sind erwünscht.

 

Runde 8:

Pflicht-Posing (Kür)

 

Die 5 Finalisten der Men`s Classic-Physique -Klasse müssen ihre Posingkür zeigen (mind. 60 Sekunden Länge, max. 90 Sekunden). Die Posingkür geht mit 50% in die Gesamtwertung ein.

 

Runde 9:

Bekanntgabe der Ergebnisse, Siegerehrung und Dopingtests

 

Im Anschluss an Runde 8 folgt die Bekanntgabe der Platzierungen der Klasse. Die Bekanntgabe der Platzierungen und die Siegerehrung erfolgt beginnend von Platz fünf und setzt sich aufsteigend bis zum Klassensieger fort.