Women`s Sport Model

Stand: 05.01.2020


Klassen:

Women`s Sport Model

 

Doppelstarts:

Keine Doppelstarts in anderen Klassen möglich

 

Posing-Bekleidung:

  • Als Bekleidung sind Shorts, ein Sport-BH sowie Sportschuhe (Sneakers) festgelegt.
  • Farbe, Material und Muster werden von der Athletin selbst bestimmt.
  • Die Shorts bedecken mindestens 1/3 des Gesäßmuskels.
  • Die Verwendung von Sport-Equipment ist nicht erlaubt.
  • Die Startnummern bitte vorne links und hinten mittig platzieren
  • Haare können gestylt werden
  • Perücken sind verboten
  • Die Posing-Bekleidung muss beim Einschreiben vorgezeigt werden.

 

Wertungskriterien der Women`s Sport Model-Klasse:

  • Symmetrische Entwicklung der einzelnen Muskelgruppen (ca. 30% der Gesamtwertung)
  • Keine stark ausgeprägte Muskelmasse (ca. 20% der Gesamtwertung)
  • Guter Muskeltonus, aber keine stark ausgeprägte Muskeldefinition (ca. 20% der Gesamtwertung)
  • Präsentation (ca. 20% der Gesamtwertung)
  • Schlanker, femininer Körperbau, gesundes und fittes Erscheinungsbild
  • Gesicht, Make up, Frisur, Sex Appeal

 

Von den Teilnehmerinnen der Women`s Sport-Model-Klasse werden keine Posingkür und keine gymnastische Darbietung verlangt. Die Women`s Sport-Model-Klasse wird nicht nach Bodybuilding-Kriterien bewertet. Es werden keine Pflichtposen abgerufen, starkes Anspannen der Muskulatur soll vermieden werden. Die Jury trifft ihre Wertung durch den Vergleich der Front-, Seiten- und Rückenansicht der Teilnehmerinnen.

 

Runde 1:

Elimination (Ermittlung der besten 12 Athletinnen)

Alle Athletinnen betreten gemeinsam die Bühne und stehen mit der Vorderansicht zur Jury. Jede Athletin

wird namentlich vorgestellt, zeigt eine oder zwei ihrer besten Posen und bleibt dabei in der Athletinnen-

Reihe stehen. Die Athletinnen werden durch die Jury in einzelne Gruppen aufgeteilt.

 

Vierteldrehungen des Körpers:

  • Die Teilnehmerinnen stehen mit der Vorderansicht zur Jury.
  • Nach Aufforderung der Jury folgen insgesamt vier Vierteldrehungen, so dass sich die Athleten schließlich erneut mit der Vorderansicht zur Jury befinden
  • In der Frontansicht sollen sich die Hände nicht auf gleicher Höhe befinden. Eine Hand soll etwas tiefer als die andere Hand gehalten werden, so dass es zu einer leichten seitlichen Rotation im Oberkörper kommt, bei der die linke Schulter etwas tiefer als die rechte Schulter gehalten wird.
  • Das Spreizen der Finger ist zu vermeiden, die Finger und die Daumen sollen zusammengehalten werden.
  • Die Füße können, müssen aber nicht flach auf den Boden gehalten werden. Ein Bein darf leicht seitlich gespreizt sein.
  • Die Knie sind durchgedrückt, nicht gebeugt.
  • Die Fersen dürfen nicht mehr als 30 cm auseinander platziert sein.
  • Die Arme sollen keine übertriebene seitliche Ausbreitung zeigen, die Ellenbogen sind leicht gebeugt.
  • Drehungen von mehr als 15 Grad in den Seitenposen sind nicht gestattet.
  • Bei der Rückenansicht ist das übermäßige Nach-Vorne-Beugen des Oberkörpers zu vermeiden.
  • Die Blickrichtung muss der Fußstellung entsprechen, bei der Seitenansicht entspricht die Blickrichtung der Fußstellung.
  • Die Startnummern bitte vorne links und hinten mittig platzieren.

 

Für die endgültige Bewertung der teilnehmenden Athletinnen kann die Jury mehrere oder einzelne Athletinnen zum direkten Vergleich der Vorderansicht und der Vierteldrehungen des Körpers aufrufen.

Die Jury ermittelt die besten 12 Athletinnen. Bei einer Teilnehmerzahl von maximal 16 Athletinnen in einer Klasse liegt die Entscheidung darüber, welche Athletinnen die nächste Wertungsrunde erreichen, in den Händen des Headjudge. In Klassen ab mindestens 17 Teilnehmerinnen entscheiden alle Juroren darüber, welche Athletinnen die Eliminationsrunde bestehen und sich für die nächste Wertungsrunde qualifizieren.

 

Diese nehmen an den folgenden zwei Runden teil: Den Vierteldrehungen sowie den möglichen Einzel- oder Gruppenvergleichen.

 

Alle Athletinnen, die sich nicht unter den besten 12 Teilnehmerinnen ihrer Klasse platzieren konnten, werden einheitlich auf den 13. Platz gewertet. Die Jury gibt die besten 12 Athletinnen bekannt. Die besten 12 Athletinnen bleiben auf der Bühne, die anderen Teilnehmerinnen verlassen die Bühne.

 

Runde 2:

Vierteldrehungen des Körpers

 

 

Nach Aufforderung der Jury folgen insgesamt vier Vierteldrehungen, so dass sich die Athleten schließlich erneut mit der Vorderansicht zur Jury befinden.

  • In der Frontansicht sollen sich die Hände nicht auf gleicher Höhe befinden. Eine Hand soll etwas tiefer als die andere Hand gehalten werden, so dass es zu einer leichten seitlichen Rotation im Oberkörper kommt, bei der die linke Schulter etwas tiefer als die rechte Schulter gehalten wird.
  • Das Spreizen der Finger ist zu vermeiden, die Finger und die Daumen sollen zusammengehalten werden.
  • Die Füße können, müssen aber nicht flach auf den Boden gehalten werden. Ein Bein darf leicht seitlich gespreizt sein.
  • Die Knie sind durchgedrückt, nicht gebeugt.
  • Die Fersen dürfen nicht mehr als 30 cm auseinander platziert sein.
  • Die Arme sollen keine übertriebene seitliche Ausbreitung zeigen, die Ellenbogen sind leicht gebeugt.
  • Drehungen von mehr als 15 Grad in den Seitenposen sind nicht gestattet.
  • Bei der Rückenansicht ist das übermäßige Nach-Vorne-Beugen des Oberkörpers zu vermeiden.
  • Die Blickrichtung muss der Fußstellung entsprechen, bei der Seitenansicht entspricht die
  • Blickrichtung der Fußstellung.

 

Im Anschluss an die Vierteldrehungen des Körpers kann die Jury Gruppen- oder Einzelvergleiche der

Athletinnen anfordern.

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Runde 3:

Gruppen- und/oder Einzelvergleiche

 

Für die endgültige Bewertung der teilnehmenden Athletinnen dieser Klasse ruft die Jury mehrere Athletinnen zu Gruppenvergleichen auf und kann außerdem Einzelvergleiche anfordern. Die Vergleiche der Athletinnen erfolgen durch Vierteldrehungen des Körpers.

 

Runde 4:

Vorstellungsrunde Finalistinnen

 

Die Jury teilt die 5 Finalistinnen mit. Diese bleiben im Bühnenhintergrund stehen. Alle anderen Athletinnen verlassen die Bühne. Die Finalistinnen stehen mit der Vorderansicht zur Jury. Jede Athletin wird namentlich vorgestellt und zeigt eine oder zwei beste Posen.

 

Runde 5:

I-Walk

 

Jede der Finalistinnen absolviert den sogenannten „I-Walk“ in zügigem Tempo, das heißt, geht zur Mitte der Bühne direkt vor dem Bühnenhintergrund. Von dort aus geht jede Teilnehmerin geradeaus bis zum vorderen Bühnenrand, macht dort eine komplette Drehung des Körpers und reiht sich wieder in das Line-up der Teilnehmerinnen ein. Die Musik für den I-Walk wird durch die GNBF e.V. eingespielt. Die maximale Dauer des I-Walk darf 30 Sekunden pro Athletin nicht überschreiten, andernfalls bricht der Moderator den I-Walk ab und bittet die nächste Athletin zur Präsentation ihres I-Walk.

 

Runde 6:

Vergleichsrunde der besten 5 Athletinnen

 

 

Die Jury kann mehrere Athletinnen zu Gruppenvergleichen aufrufen und kann außerdem Einzelvergleiche anfordern. Die Vergleiche der Athletinnen erfolgen durch Vierteldrehungen des Körpers.

 

Die Jury wertet die Finalteilnehmerinnen mittels Platzwertung 1 bis 5. Die Reihenfolge der Platzierungen erfolgt in absteigender Form (Platz 1 = 1 Punkt, Platz 2 = 2 Punkte usw.)

Die jeweils beste und schlechteste Wertung im Finale wird gestrichen, die verbleibenden Punktwertungen werden addiert. Die Athletin mit der niedrigsten Punktzahl liegt vorne. Die Summe der Punktzahl aus der ersten Wertungsrunde (Symmetrie, Muskelmasse, Muskeldefinition + Präsentation) wird mit der Summe der Punktzahl aus der finalen Wertungsrunde addiert. Die Athletin mit der niedrigsten Punktzahl gewinnt.

 

Runde 7:

Bekanntgabe der Ergebnisse und Siegerehrung

 

Es erfolgt die Bekanntgabe der Platzierungen der Klasse. Die Bekanntgabe der Platzierungen und die Siegerehrung erfolgt beginnend von Platz fünf und setzt sich aufsteigend bis zur Klassensiegerin fort.